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Archiv für April, 2007

Die Prüflinge zittern…

19. April 2007 1 Kommentar

bild-5.pngHeute sollte eigentlich das Bescheid-Couvert der Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium mit grösster Vorsicht vom Pöstler in den Briefkasten gelegt worden sein – und so freuen sich die ersten Prüflinge auch schon Öffentlich über die bestandenen Prüfungen.

Fabienne zum Beispiel auf fit-fuer-unterstrass.ch.vu:
“Ich han hüt de Brief übercho. Verdammt, ich bi zwar scho ziemlich sicher gsi dass ich bestande han, aber wo ich de Brief i de Händ gha han sind mir plötzlich totali Zwiifel cho, öb ich würkli bestande han. Mini Muetter häd de Brief denn müesse aluege *g*. S isch mer wie e Ewigkeit vorcho bis sie mich vor Freud so umarmt häd, dass ich halbe zerquetscht worde bin :D.”

Jemand klagt auch schon, dass die Prüfung doch vill zu streng bewertet werde, man könne ja nicht in allem ein Profi sein. :). Naja, allen konnte das Gymnasium Unterstrass wahrscheinlich nicht gerecht werden – aber that’s life!

Weitere Gedanken von den in letzten Zeit wahrscheinlich ziemlich unter Stress gestandenen Prüfungsteilnehmer auf der fit-für-unterstrass Webpage. Vielleicht schreiben ja noch mehr :).

Thierry Seiler

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Ostern in China

7. April 2007 2 Kommentare

pictures-beijing-xinzhou-march-07-025.jpg«Geniesst das Osterwochenende, in China sind die Arbeitszeiten etwas anders», schreibt Monique Karrer zur obigen Foto. Seit ein paar Monaten macht unsere Französischlehrerin ja als Spachlehrerin tief im Innern Chinas eine ganz spezielle Erfahrung. Klassen von 60 Schülerinnen und Schülern, Arbeitstage bis tief in die Nacht hinein.

Ich vermute, sie freut sich schon auch ein bisschen auf die Heimkehr im Sommer, schreibt sie doch im heute angekommenen Mail unter anderem:

« An der Schule haben Schueler und Lehrer ein Wochenende im Monat frei, sonst wird an 7 Tagen in der Woche unterrichtet, an den Sonntagen werden die woechentlichen Pruefungen abgehalten ( ich bin sehr privilegiert, dass ich nur meine Stunden halten und keine Korrekturarbeiten leisten muss). Der Alltag beginnt mit Fruehsport um 6 Uhr und endet erst um 22 Uhr nach von den Lehrern ueberwachtem Selbststudium.»

Wen wundert es bei solcher Arbeitsdisziplin, so geht es mir durch den Kopf, dass Chinas Wirtschaft zu den am kräftigsten wachsenden der Welt gehört.

Anderseits bin ich nicht unglücklich über unseren Rhythmus des 6-Tage-Arbeiten-und-einen-Tag-sollst-du-ruhn. Und ab und zu ein Feiertag ist auch keine schlechte Errungenschaft unserer christlich-abendländischen Kultur. Schöne Ostern !

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Spiegelt Gymispiegel Gymi?

4. April 2007 Keine Kommentare

Alle paar Monate ist es wieder soweit: Der Unterstrass.edu Spiegel wird veröffentlicht!!! Jedes Mal sind (fast) alle Schüler von neuem gespannt – wer ist diesmal auf den Fotos zu sehen?

Spieglein, Spieglein an der Wand – was ist passiert in unserem Semiland? Nanu? Die 137. Promotion hat Shakespeare augeführt? Na, da fühlt sich die 135. Promotion doch etwas vorgeführt…

Nun ja, nach so vielen Semijahren kann das ja passieren – 129, 137, 135 – da schwirrt einem schon mal der Kopf. Doch sicherlich wurden die Artikel vor dem Abdruck gegengelesen? (so à la Maturarbeit?) Da ist es doch erstaunlich, dass die falsche Zahl niemandem aufgefallen ist. Es ist ja auch schon ganze vier Jahre her, dass uns bei der Promovierungsfeier ein modischer, Über-die-schulter-häng-Rucksack, verziert mit einer…137?……140?……….135?………….  in die Hand gedrückt wurde.

Etwas traurig macht mich auch, dass Herr Hüppi hoch offiziell von Versuchen, die Lehrkräfte gegeneinander auszuspielen und Machtkämpfen um Rollen schreibt. Schade, dass dies nie bei uns Mitwirkenden zur Sprache gebracht wurde. Wieso wird erst drei Monate nach den Vorführungen der von den Schülern hervorgebrachte Wunsch von “einheilticherem Auftreten der Lehrkräfte” zur Sprache gebracht? Während den Vorbereitungen wurde leider nur stillschweigend gelächelt. Es ist wirklich sehr schön, dass sie zufrieden sind, aber ich kenne meine Promotion. Wenn diese Konflikte nicht einfach nur im Raum gestanden hätten, wäre noch so einiges heraus zu holen gewesen!!!

Konfliktbewältigung - auch im Theater wichtig!

Oder war ich im falschen Stück? Nun ja, Hauptsache, der Artikel liesst sich gut. (waren sie zufälligerweise mal beim Tagesanzeiger??)

akellner

(Schreibrechtung und Koma ta: keine Gewähr, seit meiner Maturarbeit habe ich keinen Duden mehr von nahem gesehen)

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Ansprache zu den Maturarbeiten

3. April 2007 2 Kommentare

<>Vielen Dank, lieber Herr Schoch, für die heutige Ansprache zu der Vernissage unserer Maturarbeiten.

<> In einem Punkt muss ich Ihnen aber widersprechen, er stösst bei mir auf grösstes Unverständnis: Die Aussage, dass der Arbeitsprozess der Arbeiten weder zähle noch beachtet werde und nur das endgültige Produkt, das am Schluss da stehe, von Bedeutung sei. Dieser Punkt muss Ihnen sehr wichtig sein, denn auch schon letztes Jahr, beim selben Anlass, äusserten Sie ihn! Soll diese Aussage auf die Drittklassler/innen so einschüchternd wirken, wie sie es im letzten Jahr auf mich tat? Spricht aus Ihren Worten die Angst, dass zu wenig hervorragende Arbeiten/Produkte entstehen? Oder wie genau begründen sie ihre Meinung? Die Begründung, dass auch im späteren Leben, bsp.weise an der Uni, die Sachen genau so laufen werden, genügt mir nicht. Denn irgendeinen Grund muss es ja haben, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt im Gymnasium sind, als Schüler, noch nicht als Studenten! Und so ist es doch richtig und soll es auch sein, wir werden schon noch früh genug drankommen!
Meiner Meinung nach zeigt ein Arbeitsprozess genau auf, wie man gewachsen ist an der Arbeit. Er dokumentiert, wo man zu Erfolgen kam und wo man scheitern musste. Er zeigt, welche persönlichen Entwicklungen und Fortschritte entstehen konnten, und eigentlich geht es doch genau um die. Wir sollen doch in gutem Masse wachsen an unserer Arbeit, und nicht darauf trainiert werden, immer perfekte Leistungen zu liefern, egal was dahinter steckt! (Also so habe ich die MA überhaupt verstanden, ich hoffe, ich täusche mich nicht, denn sonst macht sie ja gar keinen Sinn mehr…)

<> Oder müssen wir uns ( in so zartem Alter, wohlgemerkt:-) ) in dieser Weise schon der Leistungsgesellschaft anpassen?

Das Requiem – ausserordentlich gross?

2. April 2007 Keine Kommentare

Rosen des Requiems

Es war genial. Alle drei Konzerte haben mir sehr gut gefallen. Von Herrn Volkart vernahm ich, dass nur schon in Winterthur eine Kollekte zusammengekommen ist, die alle Rekorde schlägt. Sage und schreibe 7200.– Franken haben die Konzertbesucher ins Körbchen gelegt. Wie viel hat es wohl in Zürich gegeben?

Das Requiem – ausserordentlich gross? Um auf meinen Titel zurückzukommen, möchte ich sagen, dass es schon zeitaufwändig war. Wen aber hat das schon gestört? Musik statt Mathe und Franz an einem Nachmittag, da sagt doch niemand nein. Ich fand es hervorragend und hoffe insgeheim, dass wir auch in den nächsten Jahren uns an ein solches Meisterwerk wagen. Denn wie man ja gesehen hat, funktioniert es und es macht doch allen einen Riesenspass, wenn man im Grossmünster eine Standing Ovation von nahezu 100 Leuten erhält.

Nun ja, es ist vorbei, es war toll und ich hoffe, ihr habt es auch so empfunden.
Patrik Hug

Applaus, Applaus !

2. April 2007 3 Kommentare

img_2028.JPGGegen 1000 Zuhörerinnen und Zuhörer seien da gewesen, schätzte der Sigrist des Grossmünsters nach dem Konzert vom 1. April. Zusammen mit den beiden Aufführungen in Winterthur und Uster näherte sich die Gesamtzahl wohl dem Doppelten. Dimensionen, wie sie Unterstrass wohl noch nie erlebt hat.

Das gilt aber nicht nur für die Zahlen, sondern auch für die Qualität. Der Applaus der Solistinnen und Solisten Richtung Chor und Orchester war denn auch spontan und ehrlich gemeint. Die Altistin beim Abschied: «Ich unterrichte selbst in einem andern Kanton am grössten Gymnasium. An ein Konzert oder einen Chor mit diesem Niveau ist schlicht nicht zu denken.» Und Regierungsrat Markus Notter, der 90 Minuten aufmerksam zugehört hat, zeigte sich schon beim Aufmarsch des Chors fasziniert: «Eindrücklich», raunte er mir ins Ohr. Oder die erfahrene Primarlehrerin, die heute eigens angerufen hat. «Ich muss Ihnen einfach sagen, dass ich völlig überwältigt war. Ganz herzliche Gratulation.»

Nur bin ich ja wirklich der falsche Adressat für solches Lob: Darum gebe ich die Blumen gerne weiter. An alle im Chor, im Orchester, Schüler/innen, Lehrpersonen, musikalische Leitende, Zuzüger/innen. Merci vielmals !