Preis der Paul-Schiller-Stiftung an Werner Kramer (78. Pr.)

Die Paul-Schiller-Stiftung würdigt Prof. Dr. Werner Kramer für sein gesamtes Wirken für Schutz und Stärkung der Minderheiten in unserem Land. Sie verleiht ihm am Samstag, 24. Mai 2008, um 15.00 Uhr im Stadthaus Zürich ihren vierten Anerkennungspreis. Stadtpräsident Dr. Elmar Ledergerber wird begrüssen, Dr. Erwin Koller die Laudatio halten.
Prof. Kramer war ein Schüler der 78. Promotion und Direktor von Unterstrass in den Jahren 1962-1984. Wir freuen uns über die Anerkennung, die ihm zuteil wird.
Hans-Martin Hüppi

34 millionen…

nun ist’s doch schon 34’560’000 sekunden her, dass es den gymiblog gibt! [oder so]
und ehrlich gesagt bin ich doch ein wenig erstaunt, dass er den abgang der 135.promotion überhaupt überlebt hat… aber ich sehe, die 137.promotion ist aktiv geworden und kommt ganz nach den bisherigen ungeraden promotionen, die halt doch ein wenig aktiver [oder auch revolutionärer angehaucht?!] sind als die geraden. [hüppi war 89te, oder?]

für alle, die am 16.märz noch bzw. schon am gymnasium waren: es gab da mal so einen artikel, zu dem ich mich jetzt, mehr als ein jahr später, doch noch äussern möchte:
joël hatte grundsätzlich recht mit seinem satz: ‘militär ist nun mal shit!‘. doch es ist nun mal so, dass der normale, männliche, schweizer bürger irgendwann in seinen jungen jahren für ca. 300 tage [am stück oder halt auch nicht] in den militärdienst muss…
ein paar tricks für die jungen männer am gymnasium:

  • nehmt es nicht zu ernst – und stellt eure gymnasiumzeit in den hintergrund: wer das zeugs hinterfragt und sich zu viele gedanken dazu macht muss weitermachen [ich weiss zwar nicht wie's ist, aber ich kann mir vorstellen dass es besch..... ist! 3 von meinen 4 wachtmeistern hatten die matur]
  • stellt ein gesuch für waffenlos – ihr könnt täglich mit 4150gr weniger herumlaufen, denn grundsätzlich ist dieses ding immer ‘auf mann’. und was auch gut ist: ein waffenloser soldat macht sicher nicht weiter!
  • werdet ‘abc abwehr soldat dekontamination’ – ihr wohnt einer offizierskaserne mit 2er-zimmern [normalerweise 10er- bis 20er-schläge] und esst im restaurant! – natürlich auf kosten des steuerzahlers!
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    @thierry: das neue design sieht eindeutig besser aus als das alte!
    @137: ihr habt doch schon ne klassenpage?! der gymiblog gehört doch auch noch den anderen ;-)
    @all: schöne ferien allerseits!

      

    beat temperli, technischer assistent ACW, 135b

    Tagesanfang wiesooo?

    Warum müssen jeden Tag ca. 150 Schüler und Schülerinnenden den Tagesanfang (oder Wochenmitte oder sogar Tagesanfang und Wochenschluss) besuchen? Ich wage nicht ganz zu sagen, dass sich alle diese 150 SchülerInnen an diesen Anlässen langweilen müssen, aber es sind sicher die Meisten. In den ersten beiden Schuljahren kann man ja gerade noch so damit leben. Aber spätestens nach diesen zwei Jahren hat man “es” gesehen.

    Ich selber kann mich an fast keinen Tagesanfang mehr erinnern (vielleicht weil ich aus Langweile jedes Mal abschweife und einwenig Tagträume).

    Zwischen Stunden langer Arbeit an unserer strengen Schule fand ich noch kurz Zeit, um auszurechnen, wie viel wertvolle Zeit wir mit diesen Anlässen verschwenden (Zeit ist Geld!).

    Tagesanfänge 4 x 12min = ca. 48 min
    Wochenmitte 1 x 20min = ca. 20min
    Wochenschluss 1 x 30min = ca. 30min
    Gesamt für eine Woche = ca. 98min

    x 35 Schulwochen = ca. 3430min

    x 4 (Jahre) = ca. 13’720min

    Dies entspricht 305 Lektionen

    Und dies wiederum wären 8.7 Schulwochen (à 35 Lektionen)!!!

    Sässen wir SchülerInnen also nicht viel lieber während den Tagesanfängen (Wochenmitten/Wochenschlüssen) schon hinter unseren Schulbänken und hätten dafür während unserer vier jährigen Gymnasiumszeit fast 9 Wochen mehr Ferien?

    Also ich schon…!!!
    Matthias Naegeli (Promotion 137b)

    Alles voll fett!

    michelin2.jpgAnlässlich des Besuches der Ausstellung „voll fett“ hatte ich das dringende Bedürfnis einen kleinen Bericht zu verfassen und meine Eindrücke zu schildern.

    Geführt wurden wir von einer fachkundigen Frau, die uns durch die Räumlichkeiten leitete und uns mit Informationen versorgte: Jeder darf sein wie er will, der BMI ist eine sehr umstrittene subjektive Einschätzung von Grösse und Gewicht, die Norm hat sich in den letzten paar hundert Jahren drastisch verändert.
    Alles durchaus wissenswert und dennoch bekam man(in diesem Fall zumindest ich) früh das Gefühl, all dies entweder in den Medien oder im Elternhaus bereits gehört oder gesehen zu haben.
    Einigen von uns fiel es kurz nach Beginn der Führung schwer, sich auf den eigentlich interessanten Inhalt zu konzentrieren, man wurde unruhig. Gelegentliches Gegrinse und Gekicher ging der Frau seltsamerweise so dermassen auf die Nerven, dass sie keinen anderen Weg sah, als die vermeintlichen „Störenfriede“ vor die Tür zu schicken.

    War das sinnvoll? Ich halte es für pädagogisch äusserst ungeschickt. Jeder, der auch nur den Funken eines erzieherischen Verständnisses hat, kann doch auf so eine Situation angemessen reagieren. Angemessen wäre in diesem Fall zu Beispiel gewesen, uns die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig in der doch interessanten Ausstellung umzuschauen, und sie bei Fragen und Unklarheiten zu konsultieren.
    Wenn man merkt, dass die Aufmerksamkeit schwindet, ist es doch nur sinnlos, stur seinem Skript zu folgen und ums Biegen und Brechen seinen Vortrag beenden zu wollen. Grade als Führerin für Kinder und Jugendliche müsste das doch eigentlich selbstverständlich sein.
    Alex Rockstroh (Promotion 139)

    Brauen nach Omas Rezept

    Denn eine Kanne Bier – das ist ein Königstrank! [1]

    Cervisia, Ale, Korma oder schlicht Bier. Das bei uns oft als „altgermanischer Göttertrank“ bezeichnete Getränk existiert nun seit bereits mehr als 6000 Jahren und prägte auch bedeutend unsere Geschichte. Erste Funde lassen sich im altmesopotamischen Raum nachweisen.
    Die Summer (im heutigen Irak) entdeckten wahrscheinlich nach einem Zufall die berauschende Wirkung des Getränkes. Die Babylonier hatten bereits ein Kontingent von 20 verschiedenen Sorten und verarbeiteten die Hälfte ihrer Getreideernte zur Herstellung von Bier.
    Die Geschichte des Biers nahm nach dem Untergang der frühen Hochkulturen keinen Abriss und lässt sich auch bis ins Mittelalter hinein noch gut verfolgen. Weiterhin blieb Bier das Volksgetränk schlechthin, da durch den Brauvorgang die Qualität deutlich besser war als das meist verschmutzte Wasser. Das einzige Volk, das bis zu jener Zeit Bierkonsum verpönte, waren die Römer, die bekannt waren für ihre Weinkultur. Bier war das Getränk der Barbaren.
    Dass Bier lange Zeit ein Frauen und Kindergetränk war soll hier auch noch kurz angemerkt sein.

    Sechs Bier sind eine Mahlzeit, bestell sieben – du willst ja auch was trinken. [2]
    Auch wenn ich hier noch viel zum geschichtlichen Abriss hinzufügen könnte, belasse ich es mal bei diesen gekürzten, einleitenden Worten. Wer mehr dazu wissen will, kann sich auf etlichen Internetseiten erkundigen oder in einem Jahr meine Maturarbeit durchlesen (sofern das Thema bestehen bleibt).

    Interessiert an diesem Getränk, habe ich zu Hause begonnen, selbst zu brauen. In diesem Beitrag will ich euch in gekürzter Form darüber berichten. Wer danach Interesse bekommen hat, das Rezept auszuprobieren, kann sich bei mir noch über Details erkundigen.

    Die Zutaten für 20 Liter Weizenbier
    - 5 kg geschrotetes Malz (die Herstellung dieser Getreidemischung lasse ich bewusst weg)
    - Hopfen und Hefe
    - grosser Kochtopf, Filter- und Gärbehälter, sowie Messinstrumente
    - einen Helfer, der wenn möglich nicht bezahlt werden will
    - mindestens ein gutes Metalalbum (kann variieren)

    Es ist zudem von Vorteil, wenn man einen Garten oder Vorplatz sein Eigen nennen kann, da der beim Kochen entstehende Geruch nicht jedem gefällt.

    Der Brauvorgang I
    Als erstes kommt das so genannte Maischen. Dabei wird (nach unserem Rezept) 12 Liter Wasser auf 70°C vorgewärmt und dann die Malzmischung hinzugegeben. Da dieser Brei leicht anbrennt ist bei diesem Schritt das stetige Umrühren essentiell!
    Ferner ist darauf zu achten, dass der pH Wert des Wassers ideale Werte vorweist, sowie die Temperatur nie über 80°C steigt, um den im Sud enthaltenen Enzymen eine ideale Umgebung zu bieten. Diese wandeln den grössten Teil des Eiweisses während den 60 Minuten, welche man benötigt, in Aminosäuren um.

    Um sicher zu sein, dass der Brauvorgang bis hierhin gelungen ist, macht man nun eine Jodprobe. Jod dient im Allgemeinen als Indikator für Stärke: Färbt sich Jod lila/blau, so ist Stärke vorhanden. Verfärbt es sich nicht, so ist keine Stärke vorhanden. Wir wollen natürlich das Letzte.

    Der Brauvorgang II
    Ist die Jodprobe erfolgreich, so können wir die Maische in einen Läuterbottich geben, um es zu filtern. Dazu schütten wir heisses Wasser darüber, um die Maltose (Malzzucker) zu lösen. Heraus fliesst die Würze, welche man für den nächsten Kochvorgang benötigt. Sie schmeckt sehr süsslich.

    Zusammen mit Hopfen (“Hopfen und Malz – Gott erhalt’s!” [3] ) kochen wir bei 100°C alles
    75 Minuten lang. Dabei wird alles sterilisiert und die Enzyme zerstört. Hier kann zwar nichts anbrennen, aber das Ganze überkocht sehr gern. Also sollte mindestens jemand jeweils aufpassen.

    Nun muss die Würze so schnell wie möglich auf Zimmertemperatur gebracht werden. Das geschieht durch einen Würzekühler, durch welchen kaltes Wasser geleitet wird.
    Ist dies geschehen, so kann man die entstandene Brühe zusammen mit der zur Biersorte passenden Hefe für fünf Tage in einen Gärbehälter geben.

    Gärung und Lagerung
    Sind diese fünf Tage abgelaufen, welche man als Hauptgärung bezeichnet, so kann man das Jungbier in Flaschen abfüllen. Ich habe bei diesem Schritt zusätzlich noch Malzzucker hinzugefügt, da dieser zur Hälfte in Kohlensäure und zur anderen Hälfte in Ethanol umgewandelt wird. Beides natürlich wichtiger Bestandteil eines guten Bieres!

    Bierdeckel und Etikette drauf und einen weiteren Tag bei Zimmertemperatur lagern, danach die Flaschen noch zwei bis drei Wochen bei Kellertemperatur lagern. Mein Bier sollte also in der Mitte der Frühlingsferien fertig sein.

    An dieser Stelle möchte ich noch einige Dankaussagungen sprechen.
    Der grösste Dank geht an meine Mutter, welche mich finanziell unterstützt hat und auch genug tolerant war, dass ich so eine Sauerei (im Bezug auf den dabei entstehenden Schmutz) machen durfte. Auch danken möchte ich natürlich den Helfern. Zu nennen wäre Jan, welcher beim Brauvorgang half, Thierry, welcher die Flaschenetiketten entwirft, sowie meinen Freunden, welche sich so grosszügig zeigten und mir innerhalb von einem Monat selbstlos halfen Dutzende leere Flaschen zu „erzeugen“. Auch danken möchte ich noch Joker, der mir bei Fragen über den Brauvorgang mehrmals weiterhalf.

    Na dann Prost und viel Spass
    [1] William Shakespeare
    [2] Sprichwort
    [3] Trinkspruch

    Achtung an alle Internet-User

    Achtung: Im Moment ist es gerade gross in Mode arme, unwissende Internet-User abzuzocken! Die Beliebteste Art: eine Abo Klausel in den allgemeinen Nutzerbedienungen einbringen, die bewirkt, dass wenn man sich angemeldet hat, eine grossspurige Zahlungsaufforderung ins Haus flattert…AUF KEINEN FALL BEZAHLEN!!!!!Selbst wenn man schon darauf hereingefallen ist, ist der “Vertrag” auf keinen Fall rechtsgültig! Und lasst euch auf keinen Fall von der offiziellen Art und Weise der Mahnungen beindrucken. Das Dokument auf diesem Link könnt ihr per Einschreiben zurück schicken dann habt ihr ziemlich sicher ruhe: Musterbeschwerdebrief

    Gruss Tim

    Sind die Untersträssler Männer attraktiver als früher?

    by old Hüppi

    „Täuscht es? Oder sind die heutigen Schülerinnen hübscher als früher?“ schreibt mir ein Ehemaliger nach dem Erscheinen des „Spiegels“. – Nun lässt ja im Alter die Sehschärfe bekanntlich etwas nach. Ich gebe die Frage deshalb weiter, mache aber darauf aufmerksam, dass eine geschlechtergerechte Antwort auch die Männer einbeziehen müsste, wie ich im Titel bereits angedeutet habe. Auf Reaktionen sind wir gespannt.