Dienstag, letzter Tag im September….die 137. in Sarn

Leider leider hat uns das gestrige gute Wetter verlassen; neblige Wolkenschwaden hängen vor der grandiosen Aussicht – ab und zu erbarmt sich jedoch die Sonne und schickt ein paar Strahlen zu uns durch…
Wie die Redaktion gerade erfahren hat, feierte eine grosse Lehrerpersönlichkeit gestern inkognito zwischen Werwölfen und Kirschstängeli heimlichst seinen Geburtstag. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen und wünschen verspätet und auf diesem Wege: „HAPPY BIRTHDAY ALEX !“…
Im Hause läuft die Produktion auf Hochtouren:  Zwischen Lauchsuppe, Eistee und Filtercafé hört man selbst zur Lunchzeit Fachsimpeleien und Musikerlatein zum „Franzos“.
Und nun zwei Statement des Regisseurs André Sommerfeld: „Heute wurde mir einerseits bewusst, dass wir fast schon beängstigend perfekt im Zeitplan liegen, andererseits frage ich mich, wann Dario B. aus H.endlich seinen Text kann ?“
Unser Regisseur dessen Äusseres gestern Abend Anlass  zu einer heftigen Debatte zum Thema  „kafkaesk oder nicht ?“ gab, erweist sich als die richtige Wahl für das diesjährige Theaterprojekt. Unermüdlich widmet er sich seiner Aufgabe und versteht durch die Demonstration seines eigenen Herzbluts alle Aktricen und Akteuren zu animieren.
Das kulinarische Niveau bewegt sich auf einem sehr hohen Level, nicht zuletzt wegen Patrik, der alle Register seines gastronomischen Talents zieht.
Mittlerweile finden wir uns auch alle in dem zugegeben anfangs labyrinthartig anmutenden Gebäude zurecht, das uns jedoch von Anfang an durch die einmalige Baukonstruktion in seinen Bann gezogen hat – oder um es mit den Worten von Laura S. zu sagen:
„Es isch es mega cools Huus“.
In diesem Sinne einen fetten Gruss an alle zuhause gebliebenen Unterländer ähh UntesträsslerInnen…
 
Für die 137. & Leiterteam
Caro W. & Martina D. aus W.  & Stefan M. aus Z

Kommen aus Sarn die nächsten Stars?

Unterstrass hat zahlreiche Sterne und Sternchen am Theaterhimmel hervorgebracht:

76. Pr. Werner von Aesch. Gründer des Cabaret Rotstift (u.a. mit Heini Pfister 79 Pr.) Grossvater von Anna Christina 140. Pr.
83. Pr. Jörg Schneider, als Dialektschauspieler und Kindermärchenerzähler allgegenwärtig,
89. Pr. Heinz Lüthi. Cabaret Rotstift.
96. Pr. Jeannot Hunziker. Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge. Ecole Jacques Lecoq, Paris.
106. Pr. Peter Schelling, Tänzer und Choreograph. Seit 1987 mit Béatrice Jaccard, ab 1992 mit Massimo Bertinelli im Trio, seit 1998 als “compagnie drift“. 600 Aufführungen in 27 Ländern. Schweizer Tanz- und Choreografiepreis 2007, Auszeichnung der Schweiz. Autorengesellschaft 2003, Ehrengabe der Stadt Zürich 2002, Werkjahrbeitrag der Stadt Zürich 1987.
108. Pr. Ursula Grossenbacher, Gast am Theater Basel, in Esslingen und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Festengagement in Braunschweig, ab 1995/96 Ensemblemitglied des Landestheaters Tübingen, ab 1997 des Staatstheaters Karlsruhe. Sittah in „Nathan der Weise“, Dorine, Zofe der Mariane, in „Tartuffe“.
108. Pr. Katharina Schneebeli
109. Pr. Edward Scheuzger, Potsdam. Schauspiel-Akademie Zürich.
110. Pr. Jacqueline Fritschi-Cornaz, “mahagi schauspiel studio”, Basel. Mitglied des Brandauer-Ingenuus-Ensembles. Stimmbildung bei Daniel Prieto/ Noah Pikes, Roy Hart Theater, Zürich/Paris, Merill Shea, Boston Conservatory. Nanette in „In der Bar zum Krokodil“, Jungbrunnen Theater. Mutter in “Holidays“, Kurzfilm, Jeannine Hegelbach, Kornett von Richthofen in Millöckers„Der Bettelstudent“, Regie Kurt Rösler.
111. Pr. Mathis Kramer-Länger. Primarlehrer, Theaterpädagoge. Schauspiel-Akademie Zürich, Dozent für Theaterpädagogik und Auftrittskompetenz an der Pädagogischen Hochschule Zürich, Forschungsschwerpunkt Ästhetische Bildung.
114. Pr. Johann Kaspar Aebli, London Contemporary Dance School, Programmgestalter am Zebrano-Theater, Berlin.
114. Pr. Fritz Bleuler, Schauspielschule in Paris, Wien, 1989 Bühnenreifeprüfung in Berlin. 52 Premieren in Bonn, Aachen, Köln, Berlin und Hamburg, Regisseur in Zürich (Millers Studio), Hamburg (Altonaer Theater) und Berlin („Die Möve“), Gewinner eines Audi-Design- Award und des Egon-Eiermann-Architekturpreises (Kassel), Autor von „Le soleil meurtrier“ und „Die Bagynski-Trilogie“, Kneipenwirt im „FritzNielsen“. Vater zweier Kinder, Kitty und Justin. Fritznielsen, Kurfürstendamm 129a, Berlin-Wilmersdorf
121. Pr. Samuel Kübler. Schauspielstudium an der Kunsthochschule Graz. Engagements am „Theater junge Generation“ Dresden, in Berlin, Potsdam, Erfurt, Basel/Münchenstein mit dem ex/ex-Theater, dem Theater Marie und der Band Schtärnefoifi..
125. Pr. Christian Jott Jenny, Tenor. Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’. Tony in ‚West Side Story’, Fatty in ‚Mahagonny’, Tommy in ‚Friendly Fire’ an der Neuköllner Oper in Berlin, ‚Tamino’ in Mozarts Zauberflöte am Neuen Theater Brandenburg. Schubert-Zyklen (Die schöne Müllerin, Winterreise).
125. Pr. Anna von Schrottenberg, Schauspielerin. Scuola Teatro Dimitri. Konservatorium Zürich (Gesang). Hochschule für Musik und Theater Rostock. Ensemblemitglied am Theater der Jungen Welt. „Despite Eisler“, Polyphenia, LC 05052, 2006
134. Pr. Matthias Schoch (bereits als Gymnasiast!) „Jeune homme“ im gleichnamigen Film von Christoph Schaub.

Kommen aus Sarn die nächten? Ich bin gespannt!

Hans-Martin Hüppi

Theaterlager: “Der Franzose im Ybrig” oder “die 137. in Sarn”

Zürich, Hauptbahnhof 13:15: Eigentlich der Zeitpunkt, um am Gruppentreffpunkt zusammenzukommen – nur waren gerade einmal fünf Leute da …
Unser Gruppenname: „Theo’s Damenriege“. Dort wurde, semigerecht, schon gesungen, gespielt, gelacht, oder eben noch ein wenig weitergeschlafen.
Weiter ging es mit dem Postauto Richtung Sarn, die Sonne schien, die Kühe „muhten“ und alles war so idyllisch, wie ein schöner Herbsttag in den Bergen sein muss.
Doch die Idylle hielt sich nicht lange, denn es folgte die Zimmereinteilung. Sätze wie „ Mir händs Zimmer Nr. 11 „ oder „ Neeei ich will nöd mit dere“ ertönten lauthalse Schreie und schon fanden wir uns mitten im Drama.
Dann die nächste Krise im Anmarsch: Die Mägen knurrten und die gerade so langsam sich einsetzende Gemütlichkeit liess wieder nach. Es folgte eine ausführliche Rede von Herrn Theo. Für uns die passende Gelegenheit (= Flucht) um der Kochpflicht nachzugehen. Dort versuchten wir uns als Köchinnen, was uns dank Herrn Marcec`s Hilfe („Schleim, Schleim“, Anmerkung der erwähnten LP)  super gelang. Wie Löwen stürzten sich alle auf die gut gewürzten Spaghetti.
Nach dem Abendessen bat Regisseur André zur ersten Probe. In einer gelösten Stimmung mit viel Gelächter klang das erste szenische Lesen aus.
Die Ankunft von Monsieur Klusi war erst für Montag angekündigt, wie es sich für einen richtigen Star gehört.
Nach einer kurzen Nacht (Alex`Werwölfen und Lee`s Nintendo sei Dank) auf seltsam knarrenden Betten begann der Theaterlageralltag: Schauspielern, in der Sonne Kartons mit Haarspraydekorieren, acht Kilo schwere Kürbisse zerhacken oder Sandras Gesangskrise überwinden helfen. Ein durchaus gelungener erster Akt in Sarn also. (Wegen technischen Problemen gibts heute leider keene Pics.. Sorrrrrrrrrrrrrrry)

Schaut auch morgen rein, wenn es heisst „Die 137. in Sarn“

Donnerstag ist Schulfrei!!!

Da sitzt man gemütlich im Zug und liest die Zeitung, als ich diese Sensationsschlagzeile sehe: Weltuntergang, morgen gehts los!

An was also schon Jesus und die Zeugen Jehovas mehrmals gescheitert  sind, soll nun ein in der Schweiz situiertes Projekt des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) gelingen.

Dass es gerade im Schurkenstaat Schweiz durchgeführt wird, ist nicht erstaunlich. Schliesslich sind wir nebst Schokolade und Knäckebrot auf der ganzen Welt auch für Nazigold und Korruptionsfälle bekannt.

Daher denke ich, dass es mir niemand übel nimmt, dass ich aus den letzten Tagen unserer Existenz, welche nach Blick.ch  52 Monaten entsprechen, noch Profit schlagen will.

Ich stelle deshalb vor:

The World’s End -CERN Collection

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Citydisc.ch – Die CERN Collection sollte in keinem Flüchtlingsauto fehlen. Während ihrer gemütlichen Flucht durch ganz Europa vor dem alles verschlingenden Schwarzen Loch können sie zu passender Musik abschalten. Unsere Empfehlung: Bestellen sie auch gerade noch Vol. 2 für die Transatlantiküberquerung mit einem Holzfloss Richtung NASA Space Camp mit zum Sensationspreis von 16.- .

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Stücke zum Probehören:

Requiem for a dream
http://www.youtube.com/watch?v=e2Ma4BvMUwU

Apocalyptica – Epilogue (Relief)
http://www.youtube.com/watch?v=b41OyO-oGyE

Oh Fortuna Carl Orff
http://www.youtube.com/watch?v=j3kvtl59jY4

Mozart Requiem – Dies Irae
http://www.youtube.com/watch?v=M_YSEbAWA0Y

Beethoven – Moonlight Sonata
http://www.youtube.com/watch?v=vQVeaIHWWck&feature=related

Pink Floyd – great gig in the sky (passends video)
http://www.youtube.com/watch?v=LlF8APEkh-E&eurl=http://www.bildschirmarbeiter.com/fun_13462_asteroid-schlagt-ein.html

To Zanarkand
http://www.youtube.com/watch?v=h-0G_FI61a8

Lust for blood – gackt
http://www.youtube.com/watch?v=WHLt5gR16AE

Johann Pachelbel – Canon in D, fantastic version
http://www.youtube.com/watch?v=8Af372EQLck

Bach – Air on a G string
http://www.youtube.com/watch?v=usp8g9KMMIY&feature=related

Wird sind zur Zeit noch auf der Suche für Songs für Vol. 3, welche auf der Flucht durch unsere Galaxie begleitet. Wir sind desshalb froh um jede weitere Einsendung.

Mit galaktischem Gruss

Lee

Maturzeitung

Hallo zusammen

Wie versprochen kommt hier die Maturzeitung der 136 b. Leider ist sie noch nicht zu 100% vollständig und weist noch einge gestalterische Mängel auf. Ich hoffe jedoch, bald eine endgültige Version veröffentlichen zu können.

Nichts desto trotz wünsche ich eus viel Spass beim lesen.

Gruss Jan Meier

Zum Download gehts hier .

Schülerräume: Promotion 140 hat’s erwischt

Keine Schülerräume mehr?
Das Gerücht bewahrheitet sich: hinter dem Rücken der Schüler hat die Schulleitung beschlossen, den Anspruch auf einen Schülerraum für neue Klassenzüge zu minimieren – auf Null. Die Promotion 140 ist nun die erste Klasse, welche diesen Beschluss nun hautnah erlebt: Im Winter dürfen deren Anhänger die Mittagszeit in der Mensa verbringen. Das an sich wäre ja noch durchaus haltbar, nur: wir haben ja auch noch Pädagogik-Studenten im Hause, und diese öffnen mit Vorliebe ihre mit den unterschiedlichsten Gerichten (und Gerüchen) gefüllten Tupper-Wares, was sich natürlich wiederum in den Nasen und Lungen der daneben sitzenden Menschen bemerkbar macht – und das sind wiederum hauptsächlich die Menschen der Promotion 140. Hustenanfälle, chronische Atemprobleme und Hörschäden aufgrund des enormen Schallpegels in der Mensa werden die logische Konsequenz daraus sein. Lehrer müssten im Unterricht den Schülern ins Ohr schreien, Eltern sowie Lehrer werden sich heiser beschweren, die Schule würde verklagt werden – und das alles nur, weil die Schülerräume verbannt wurden. Gut Besserung!
Thierry Seiler