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Eislaufzeit

11. Januar 2009 3 Kommentare

Nach guGlatteis in Unterstrasstem Rutsch (hoffentlich!) ist Eislaufen jetzt sogar auf dem Pausenplatz von unterstrass.edu möglich. Hugo sei Dank. Hier die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Unterstrass. Es soll auch Absolventen des Gymnasiums Unterstrass gegeben haben, die Ähnliches versuchten…

Jürg Schoch

Wer ist neu? Was ist neu?

12. August 2008 4 Kommentare

_dsc21912.jpgUnerbittlich und unaufhaltsam nähert sich das neue Schuljahr auch dem Gymi Unterstrass.

Zu Ihrer psychologischen Vorbereitung hier die Namen der Personen, denen Sie und wir von der kommenden Woche an (natürlich neben den Schüler/innen der Promotion 140 und einigen andern neuen bzw. neu-alten) im Hause begegnen werden:

Herr Wilfredo Acosta (Spanisch, Freifach)
Herr John Bennett (Englisch)
Herr Adderly Heredia (Praktikant Hausdienst)
Herr Alexander Fritschi (Klavier, Vikar für Andreas Gohl)
Frau Esther Köppel (Vikarin Sport Gymnasium bis Februar)
Frau Hatice Soysal (Reinigung, Hausdienst)
Frau Ella Stein (Mathematik & Informatik, Gymnasium)
Frau Imke Weber (Französisch, Gymnasium)

Freude haben werden Sie bestimmt an all den baulichen Neuerungen und Renovationen im und ums Haus. Wir liessen sanieren:

➢ … die Leitungen auf der Seite Rötelstrasse: damit keine Löcher von alten Kanalisationen unsern Gehweg untergraben…
➢ … die WC’s: Im Parterre gab’s neue Armaturen, im 1. bis 3. Stock haben wir die nun 40jährigen WC-Anlagen vollständig renoviert und zum Teil vergrössert.
➢ … die Storen der Unterrichtszimmer im 1. & 2. Stock: Sie wurden saniert und elektrifiziert.
➢ … das Treppenhaus und die Gänge: frisch gestrichen; Danke, wenn alle mithelfen, dass sie wieder 12 Jahre sauber aussehen!
➢ … die Fenster im Zwischengebäude
Schliesslich haben wir auch die Fenster im Treppenhaus durch noch feuerfestere ersetzt, wie es die Feuerpolizei uns vorschrieb und die alten Einzelpulte in den Zimmern 111 und 208 durch neue und schlankere ersetzt.

Ich danke den vielen Handwerker/innen, der Bauleitung vom Büro Markwalder, Frau Ursula Koller, Herrn Peter Ryser und insbesondere Herrn Hugo Schmid und seinen Mitarbeitenden für die Planung, die Flexibilität und den grossen Einsatz (bis hin zur Reinigung !…). Es war und ist bis Sonntag vor Schulstart noch eine staubreiche und nervenaufreibende Zeit!

Jürg Schoch

Peer wieviel?

28. Mai 2008 2 Kommentare

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«Mich hat vor allem erstaunt, wie locker die Atmosphäre ist und wie konzentriert die Schüler hier trotzdem arbeiten.» David (16) besucht die 10.Klasse des Hamburger Emilie Wüstenfeld-Gymnasiums. Zusammen mit zwei Mitschülerinnen und drei Lehrpersonen hat er zwei anstrengende Tage in Unterstrass verbracht: Im Zweierteam mit einer Hamburger Lehrerin hat er Unterricht beobachtet und protokolliert sowie Interviews geführt. Aber auch die aufmerksame Begehung des das ganzen Schulareals gehörte zu den Erhebungsmethoden – immer auf der Suche nach Hinweisen bezüglich Förderung oder Verhinderung der Selbständigkeit der Schülerinnen am Gymnasium Unterstrass.

Gekannt hatte David von uns lediglich das «Partnerteam», das auch aus drei Schülerinnen und drei Lehrpersonen besteht. Im Januar in Hamburg waren sie alle gemeinsam von Fachleuten auf ihre Aufgabe vorbereitet worden: Wie kann man als «Peers» im Schulalltag einer andern Schule systematisch «Daten» sammeln und so eine fundierte Rückmeldung zu einem bestimmten Thema geben?

Für die erste Runde hatten sich Lehrer- und Schülerschaft in Unterstrass auf das Thema «Förderung der Selbständigkeit» geeinigt, vorgängig Unterlagen und Konzepte in Papierform nach Hamburg geschickt und dann die sechs Gäste Ende Mai zu den «Peer Review»-Tagen empfangen.
«Wir haben gute Rahmenbedingungen für die Förderung von Selbständigkeit in Projekten und grösseren Unterrichtseinheiten gesehen», zog Chemielehrerin Birgit Kurz aus Hamburg am Schluss ein vorläufiges Fazit, «jedoch relativ wenig Förderung in kleinen Sequenzen der einzelnen Lektionen». Diese und andere Thesen werden in den nächsten Wochen in einem ausführlichen schriftlichen Bericht untermauert und uns dann inklusive Verbesserungsvorschlägen zur Diskussion zugestellt. Internationale Partnerschaft soll so gerade den unverstellten Blick von aussen zur Steigerung der eigenen Schulqualität nutzen – und dabei freundschaftliche Beziehungen ermöglichen und den Austausch von Impulsen anregen.
Wie sagte eine deutsche Lehrperson am Ende vor den Schülern und dem Kollegium in Unterstrass: «Danke, dass wir kommen durften, wir haben ganz nebenbei viel äusserst Anregendes gesehen, das wir nach Hause nehmen und bei uns einbringen wollen». Und: «Wir freuen uns auf den Gegenbesuch des Peer-Review-Teams von euch in Hamburg. Unser Beobachtungs¬auftrag folgt demnächst.» David freut sich auch. Nicht nur, weil er dann die neu gewonnenen Bekanntschaften auffrischen kann. «Peer zu sein ist ganz schön anstrengend. Im November sind dann die Zürcher bei uns dran, und wir können einfach die Gastgeber sein.»

Und ich danke nicht nur den sechs freundlichen Menschen aus Hamburg, sondern bei uns auch Daniela Keller, Helena Neuenschwander, Aila Oberholzer, M. Karrer, A. Gohl und Chr. Derrer fürs Organisieren und für die gastfreundliche Aufnahme und Begleitung unserer «Peers» aus dem Norden.
Jürg Schoch

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Alles Gute, This!

14. März 2008 3 Kommentare

Der Weg ist ihm einfach zu anstrengend geworden. Von Bubikon im öffentlichen Verkehr, mit starker Brille, Stock und einigen Behinderungen nach Zürich zu fahren – Matthias «This» Widmer hat sich durchgerungen, die Mitarbeit in unserer Küchekuchenchefs.jpg zu beenden.

Fast zehn Jahre lang war er bei uns. Fröhlich, kommunikativ, freundlich. Hat in der Küche Karotten geschält, am Mittag die warmen Teller gereicht und ab und zu den Pöstler ins Sekretariat gespielt. Das war übrigens sein Traumberuf, der immer ein Traum blieb (siehe: http://www.this-priis.ch/this-priis/brieftraegertraum1.php).

In der Behindertenwerkstatt, vor zwölf Jahren, hatte es ihm regelrecht ausgehängt. Sein Bruder fragte bei uns an. Küchenchef Max Oswald (auf dem Bild links) sagte spontan zu und nahm ihn für einen, später zwei Tage in sein Küchenteam auf. Nachfolger Peter Ryser war angetan von der Idee, und so konnte Matthias am Montag und Dienstag seinen Kollegen jeweils verkünden: «Ich gang uf Züri, ich han en Job.» Es war für uns wunderbar, ihn da zu haben. Für seine Familie war es der Anstoss dazu, nun regelmässig einen Preis auszuschreiben für Betriebe, die Behinderte in ihren Arbeitsprozess integrieren (www.this-priis.ch).

Jetzt will This es etwas ruhiger nehmen. Ein halbes Jahr hat er es sich reiflich überlegt. Aber es wurde für ihn immer klarer, dass die Reiserei für ihn zu anstrengend ist. Heute haben wir ihn bei Kaffee und Kuchen offiziell verabschiedet. «Seine» Küchenchefs waren da, «seine» Mitarbeiter Fetah und Pradhan, Herr Vogel, Frau Koller, Frau Lutz, seine beiden Brüder und Mentoren. Wir haben ihm eine Verdienst-Urkunde überreicht. «Die hänge ich auf», sagte er sofort.

Merci vielmals, Matthias – für alle tollen Begegnungen, für deine Fröhlichkeit und Offenheit, für die schönen gemeinsamen Jahre. Und von Herzen alles Gute.

Jürg Schoch

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Hungerwoche ?

Jetzt ist er wieder ein bisschen zuversichtlicher. Aber noch vor ein paar Tagen sah die Sache für Bauleiter Marco Beugger vom Architekturbüro Markwalder zappendüster aus: Die für den Einbau der neuen Küchenlüftung zuständige Firma hatte 14 Tage Verspätung. Und das bei einer vorgesehenen Bauzeit von vier Wochen. Also machte er Druck. Schliesslich möchten wir alle in der ersten Woche nach den Ferien nicht wegen Bauarbeiten nur picknicken…

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(Links: Abwaschzeile mit Zu- und Abluftrohren an der Decke; Mitte: Steamer und Kipper; Rechts: Herzstück der Lüftung im Nebenraum; Stand am Freitag, 4.8.07, 17 Uhr)

Unserm Küchenchef Peter Ryser wird Beugger allerdings empfehlen, nicht wie vorgesehen am Montag, sondern erst am Dienstag der letzten Ferienwoche die Arbeit wieder aufzunehmen. «Die Baureinigung kriegen wir erst am Montag hin, und wenn er vorher kommt, trifft ihn der Schlag.» Und dies trotz neuem Steamer, neuem Herd, neuem Kippkessel, grösserem Bratkipper und neuer Abwaschmaschine. Hoffen wir, dass ab jetzt die Überraschungen ausbleiben. So ein Umbau ist ziemlich aufwändig und nervenaufreibend.

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Tipp Topp – Merci !

28. Juni 2007 4 Kommentare

photocase883658333.jpgAls ich heute aus dem Schulhaus ging und so über den Platz marschierte, fiel mir auf, wie angenehm sauber es ist. Kaum eine Kippe, kein Papier. Kann sein, dass das an den Studienwochen liegt. Oder daran, dass Herr Surber unter kundiger Leitung von Hugo Schmid seit ein paar Wochen unser Gelände wunderbar im Schuss hält. Aber das allein erklärt es wohl ja nicht.

Vielmehr scheinen alle mitzumachen: Abfall in die Kübel, Kippen in die Aschenbecher. Sogar die späten Gäste aus dem Quartier ziehen mit. Herzlichen Dank an alle.

Ach nein, ein paar haben’s noch nicht begriffen: Die sechs oder sieben Stadtfüchse inkl. Welpen, die jede Nacht vorbeischauen, lassen ihren Dreck nach wie vor fallen, wo es ihnen gefällt. Es wird um schonendes Anhalten gebeten…

Stubete zum Wochenschluss vom 22.6.07

Ich gestehe es ja gern: Der erste Schottisch ging ganz bös daneben. Aber man spielt ja auch nicht jede Woche Hudigäggeler… und Herr Gohl kann ganz schön fordern in Sachen Tempo. Mit dem «Meglisalpstubetewalzer» ging es dann ja doch noch so richtig aufwärts.

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Entstanden ist die Idee der Lehrerländlerkapelle übrigens während der Schülerschule. Weil wir ja auch in der Weiterbildung miteinander nicht nur denken, sondern auch ein bisschen musizieren wollten.
Ganz herzlichen Dank: Wir hatten ein wunderbar nachsichtiges Publikum. Stimmung super, Walzertanz zunehmend stilsicher, sogar die einen Jungs, wie das Bild beweist!

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Mein Dank geht vor allem auch an Herrn Volkart und natürlich an Herrn Gohl. Und an Frau Bünger, die den Sportlehrer zum Tanzen gebracht hat ;-).

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Ich wünsche den einen gute Prüfungsvorbereitungen, den andern tolle Begegnungen in Hamburg, den dritten ertragreiche Kulturerlebnisse in Wien – und allen vor allem eine unfallfreie Studienwoche.
Jürg Schoch


Gleiche Chancen ?

30. Mai 2007 1 Kommentar

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Schon gesehen ? Unter dem Titel «Nicht alle sind Gleich» macht sich M. Gimes im TagiMagi Nr. 21/ 2007 Gedanken zu den Aufnahmeprüfungen an Gymnasien (dasmagazin.ch/index.php/kommentar:_Nicht_alle_sind_Gleich). Und kommt zum Schluss, dass sie weder sozial noch liberal sind.

Seiner gescheiten Analyse ist eigentlich nichts beizufügen.
Höchstens dies: Gerade im Kanton Zürich sind sich Soziale und Liberale erstaunlicherweise seit je her einig: Wenn es um das (ja zugegebenermassen meist) berechtigte Anliegen geht, die Staatsschule zu schützen, reicht man sich über alle Parteigrenzen und Animositäten hinaus entschlossen die Hand. Denn der Feind ist ein gemeinsamer: Die sogenannt «privaten» Schulen. Auch wenn diese Schulen gerade mal konstante fünf Prozent Schüleranteil nachweisen.
Nur: Kein Monopolist, auch kein staatlicher, kann alle Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken. Das geht bei den Liberalen konstant vergessen. Und nicht alle «privaten» Schulen sind nur für Reiche. Das blenden die Sozialen aus.
Solch unheilige Allianzen machen vor allem eine Sorte von nichtstaatlichen Schulen zu Verlierern: Diejenigen, die gemeinnützig arbeiten, für alle Kreise der Bevölkerung offen stehen und sich mit innovativen pädagogischen Ansätzen als Entwicklungslabors für die Staatsschulen verstehen.
Noch mehr aber verliert das gesamte Bildungswesen: Statt die Erfahrungen dieser alternativen Schulen zum Wohle aller Kinder zu nutzen, verdrängt man sie.

Philosophie / Pädagogik / Psychologie – das dritte Schwerpunktfach

22. Mai 2007 1 Kommentar

ppplehrplangerda2.jpg«Wieso braucht der Mensch ein Schönheitsideal ?» «Kann man Kriege vermeiden ?» «Schicksal, Zufall, gibt es das?» Diese und noch viel mehr Fragen von Schülerinnen und Schülern bilden den Ausgangspunkt für spannende Stunden in diesem neuen Fach. Es heisst ganz kurz «PPP». Themen wie «Entwicklung», «Das Schöne», «Sein und Zeit» sollen dort behandelt werden. Ein kleines Sozialpraktikum ist ebenso vorgesehen wie ein philosophisch-pädagogisch-psychologisches Wochenende. Erteilt wird das Fach von drei Lehrpersonen gemeinsam, je einer aus jeder der drei Fachrichtungen.

Der Haken an der Geschichte ? Die ganze Sache kommt erst für die Schüler/innen, die im August 2008 ins Gymnasium Unterstrass eintreten (Promotion 140 !). Sie können dann nach dem ersten Jahr wählen, ob sie Musik, BG oder PPP zum Schwerpunktfach machen. Wobei in Unterstrass natürlich weiterhin niemand um die Chorkonzert herumkommt. Und alle in den letzten zwei Jahren musische und gestalterische Ergänzungskurse belegen können.

Aber warum erst ab Sommer 2008 ? Weil die Bildungsdirektion und die Maturitätskommission das Ganze noch bewilligen müssen. Aber immerhin: Heute gingen die letzten Unterlagen zur Prüfung Richtung Mittelschulamt.

Ich danke den 3. und 4.Klässler/innen, die bei der Entwicklung mitgedacht haben; und ich danke S. Marcec, S. Binder, M. Stickelberger und S. Bosshard vom Kollegium für den grossen Einsatz bei der Ausarbeitung. Und H.M. Hüppi für kritisches Gegenlesen und viele wichtige Impulse und Verbesserungen.

Jürg Schoch

Tipps für chinesische Schüler/innen

10. Mai 2007 2 Kommentare

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Unsere Französischlehrerin Monique Karrer berichtet in ihrem gestrigen Newsletter von den neuesten Erfahrungen im chinesischen Bildungswesen:

«Ich hoffe, dass auch bei euch das neue Quartal gut angefangen hat, und dass ihr alle den Mai geniessen koennt.

Darf ich euch noch diesen Tipp weitergeben, den die Englisch-Schulbuchautoren den chinesischen SchuelerInnen geben?
“Teachers in foreign countries, and also teachers coming to China, often tell jokes and have fun in the classroom. Some Asian students get confused and think that the teacher is perhaps not a very good teacher. However, foreign teachers do such things to keep the classroom lively. They believe that students learn better and more in a classroom environment that is lively and cheerful.”
Da die SchuelerInnen nicht verwoehnt sind, bringe auch ich es problemlos fertig, sie zum Lachen zu bringen, und wenn es nur damit ist, dass ich ihnen meine Chinesischkenntnisse vorfuehre …»

Ganz offensichtlich sind auch methodisch-didaktische Axiome kulturell geprägt. Gleiches gilt natürlich für die Architektur, wie das wunderschöne Bild von Pingyao (UNESCO-Weltkulturerbe) zeigt.

Jürg Schoch

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