Deutscher Preis für das Gymnasium Unterstrass

Unter dem Titel «Lernen in Würde» hat die Barbara Schadeberg-Stiftung diesen Sommer unter den mehr als 1300 evangelischen Schulen in Deutschland nach innovativen Lern-, Begleitungs- und Betreuungskonzepten gesucht. Wir haben mit dem Projekt «ChagALL» mitgemacht – und durften diese Woche in feierlichem Rahmen an der Uni Hildesheim den 2. Preis aus der Hand der Stifterin in Empfang nehmen!

ChagALL – der 3. Jahrgang steht vor dem Start

ChagALL-Schüler im Mathetraining am Mittwochnachmittag

Es ging schnell: In der zweitletzten Woche vor den Sommerferien hat eine Aufnahmekommission unter der Leitung von Herrn Stefan Marcec aus über 30 interessierten Jugendlichen 12 für das ChagALL-Training 2010/11 ausgewählt. Es sind zum ersten mal mehr Jungs als Mädchen (vier zu acht). In der letzten Woche vor den Sommerferien fand die Information der Jugendlichen und ihrer Eltern statt. Start ist am 28. August mit einem Kick Off Tag und einer Eröffnungsfeier.

Adventsfeier

Adventsfeier 2009 – nach eindrücklichen Ateliers zu Westafrika (ein Lob der Prom. 139!) entstand auf dem Spaziergang durch das Quartier (super, Prom. 140) dieses Spontanbildli (gute Idee, Prom. 138!), bevor wir in der Kirche Unterstrass in einem wunderbaren Kurzkonzert noch einmal Bachs Weihnachtsoratorium kosteten (Danke A. Gohl und alle andern Beteiligten!!).
Schöne Ferien – J. Schoch

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Sport-Maturvorbereitung

_DSC1484Trotz Erneuerung der Beleuchtung durch den Elektriker sowie Revision und Reinigung dürfen Maturand/innen in der letzten Ferienwoche die Turnhalle für ihre Maturvorbereitung folgendermassen benutzen:
am Donnerstag und Freitag 13.&14. August 2009 je von 0900- 1200 und 1300 – 1600 Uhr.

Schlüssel bitte auf dem Sekretariat holen.
Viel Erfolg und gute Vorbereitung!
Jürg Schoch

Lernbüro, erste Auflage

[nggallery id=3]Soeben zu Ende gegangen: Die ersten vier Wochen Lernbüro in Unterstrass. An einem eigenen Arbeitsplatz lernen; von dort aus in Stunden gehen, das Lernen im Voraus planen, mit andern zusammen oder ganz allein im «Lesesaal» arbeiten -  kurz: sich  mit mehr Eigenverantwortung auf die Zwischenprüfung vorbereiten. Das war Idee und Sinn dieser «Unterrichtsform».
Ich bedanke mich bei allen für das Ausfüllen der Auswertung – wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Und ich bedanke mich bei der engagierten Schülercrew, die den Versuch mit uns Lehrpersonen mitgeplant und mitgesteuert hat (Dave, Deleila, Daniela, Julia – aber auch Annina und Dimitri aus der ersten Klasse).
Viel Glück bei der Zwischenprüfung!
Jürg Schoch

Eislaufzeit

Nach guGlatteis in Unterstrasstem Rutsch (hoffentlich!) ist Eislaufen jetzt sogar auf dem Pausenplatz von unterstrass.edu möglich. Hugo sei Dank. Hier die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Unterstrass. Es soll auch Absolventen des Gymnasiums Unterstrass gegeben haben, die Ähnliches versuchten…

Jürg Schoch

Wer ist neu? Was ist neu?

_dsc21912.jpgUnerbittlich und unaufhaltsam nähert sich das neue Schuljahr auch dem Gymi Unterstrass.

Zu Ihrer psychologischen Vorbereitung hier die Namen der Personen, denen Sie und wir von der kommenden Woche an (natürlich neben den Schüler/innen der Promotion 140 und einigen andern neuen bzw. neu-alten) im Hause begegnen werden:

Herr Wilfredo Acosta (Spanisch, Freifach)
Herr John Bennett (Englisch)
Herr Adderly Heredia (Praktikant Hausdienst)
Herr Alexander Fritschi (Klavier, Vikar für Andreas Gohl)
Frau Esther Köppel (Vikarin Sport Gymnasium bis Februar)
Frau Hatice Soysal (Reinigung, Hausdienst)
Frau Ella Stein (Mathematik & Informatik, Gymnasium)
Frau Imke Weber (Französisch, Gymnasium)

Freude haben werden Sie bestimmt an all den baulichen Neuerungen und Renovationen im und ums Haus. Wir liessen sanieren:

➢ … die Leitungen auf der Seite Rötelstrasse: damit keine Löcher von alten Kanalisationen unsern Gehweg untergraben…
➢ … die WC’s: Im Parterre gab’s neue Armaturen, im 1. bis 3. Stock haben wir die nun 40jährigen WC-Anlagen vollständig renoviert und zum Teil vergrössert.
➢ … die Storen der Unterrichtszimmer im 1. & 2. Stock: Sie wurden saniert und elektrifiziert.
➢ … das Treppenhaus und die Gänge: frisch gestrichen; Danke, wenn alle mithelfen, dass sie wieder 12 Jahre sauber aussehen!
➢ … die Fenster im Zwischengebäude
Schliesslich haben wir auch die Fenster im Treppenhaus durch noch feuerfestere ersetzt, wie es die Feuerpolizei uns vorschrieb und die alten Einzelpulte in den Zimmern 111 und 208 durch neue und schlankere ersetzt.

Ich danke den vielen Handwerker/innen, der Bauleitung vom Büro Markwalder, Frau Ursula Koller, Herrn Peter Ryser und insbesondere Herrn Hugo Schmid und seinen Mitarbeitenden für die Planung, die Flexibilität und den grossen Einsatz (bis hin zur Reinigung !…). Es war und ist bis Sonntag vor Schulstart noch eine staubreiche und nervenaufreibende Zeit!

Jürg Schoch

Peer wieviel?

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«Mich hat vor allem erstaunt, wie locker die Atmosphäre ist und wie konzentriert die Schüler hier trotzdem arbeiten.» David (16) besucht die 10.Klasse des Hamburger Emilie Wüstenfeld-Gymnasiums. Zusammen mit zwei Mitschülerinnen und drei Lehrpersonen hat er zwei anstrengende Tage in Unterstrass verbracht: Im Zweierteam mit einer Hamburger Lehrerin hat er Unterricht beobachtet und protokolliert sowie Interviews geführt. Aber auch die aufmerksame Begehung des das ganzen Schulareals gehörte zu den Erhebungsmethoden – immer auf der Suche nach Hinweisen bezüglich Förderung oder Verhinderung der Selbständigkeit der Schülerinnen am Gymnasium Unterstrass.

Gekannt hatte David von uns lediglich das «Partnerteam», das auch aus drei Schülerinnen und drei Lehrpersonen besteht. Im Januar in Hamburg waren sie alle gemeinsam von Fachleuten auf ihre Aufgabe vorbereitet worden: Wie kann man als «Peers» im Schulalltag einer andern Schule systematisch «Daten» sammeln und so eine fundierte Rückmeldung zu einem bestimmten Thema geben?

Für die erste Runde hatten sich Lehrer- und Schülerschaft in Unterstrass auf das Thema «Förderung der Selbständigkeit» geeinigt, vorgängig Unterlagen und Konzepte in Papierform nach Hamburg geschickt und dann die sechs Gäste Ende Mai zu den «Peer Review»-Tagen empfangen.
«Wir haben gute Rahmenbedingungen für die Förderung von Selbständigkeit in Projekten und grösseren Unterrichtseinheiten gesehen», zog Chemielehrerin Birgit Kurz aus Hamburg am Schluss ein vorläufiges Fazit, «jedoch relativ wenig Förderung in kleinen Sequenzen der einzelnen Lektionen». Diese und andere Thesen werden in den nächsten Wochen in einem ausführlichen schriftlichen Bericht untermauert und uns dann inklusive Verbesserungsvorschlägen zur Diskussion zugestellt. Internationale Partnerschaft soll so gerade den unverstellten Blick von aussen zur Steigerung der eigenen Schulqualität nutzen – und dabei freundschaftliche Beziehungen ermöglichen und den Austausch von Impulsen anregen.
Wie sagte eine deutsche Lehrperson am Ende vor den Schülern und dem Kollegium in Unterstrass: «Danke, dass wir kommen durften, wir haben ganz nebenbei viel äusserst Anregendes gesehen, das wir nach Hause nehmen und bei uns einbringen wollen». Und: «Wir freuen uns auf den Gegenbesuch des Peer-Review-Teams von euch in Hamburg. Unser Beobachtungs¬auftrag folgt demnächst.» David freut sich auch. Nicht nur, weil er dann die neu gewonnenen Bekanntschaften auffrischen kann. «Peer zu sein ist ganz schön anstrengend. Im November sind dann die Zürcher bei uns dran, und wir können einfach die Gastgeber sein.»

Und ich danke nicht nur den sechs freundlichen Menschen aus Hamburg, sondern bei uns auch Daniela Keller, Helena Neuenschwander, Aila Oberholzer, M. Karrer, A. Gohl und Chr. Derrer fürs Organisieren und für die gastfreundliche Aufnahme und Begleitung unserer «Peers» aus dem Norden.
Jürg Schoch

Alles Gute, This!

Der Weg ist ihm einfach zu anstrengend geworden. Von Bubikon im öffentlichen Verkehr, mit starker Brille, Stock und einigen Behinderungen nach Zürich zu fahren – Matthias «This» Widmer hat sich durchgerungen, die Mitarbeit in unserer Küchekuchenchefs.jpg zu beenden.

Fast zehn Jahre lang war er bei uns. Fröhlich, kommunikativ, freundlich. Hat in der Küche Karotten geschält, am Mittag die warmen Teller gereicht und ab und zu den Pöstler ins Sekretariat gespielt. Das war übrigens sein Traumberuf, der immer ein Traum blieb (siehe: http://www.this-priis.ch/this-priis/brieftraegertraum1.php).

In der Behindertenwerkstatt, vor zwölf Jahren, hatte es ihm regelrecht ausgehängt. Sein Bruder fragte bei uns an. Küchenchef Max Oswald (auf dem Bild links) sagte spontan zu und nahm ihn für einen, später zwei Tage in sein Küchenteam auf. Nachfolger Peter Ryser war angetan von der Idee, und so konnte Matthias am Montag und Dienstag seinen Kollegen jeweils verkünden: «Ich gang uf Züri, ich han en Job.» Es war für uns wunderbar, ihn da zu haben. Für seine Familie war es der Anstoss dazu, nun regelmässig einen Preis auszuschreiben für Betriebe, die Behinderte in ihren Arbeitsprozess integrieren (www.this-priis.ch).

Jetzt will This es etwas ruhiger nehmen. Ein halbes Jahr hat er es sich reiflich überlegt. Aber es wurde für ihn immer klarer, dass die Reiserei für ihn zu anstrengend ist. Heute haben wir ihn bei Kaffee und Kuchen offiziell verabschiedet. «Seine» Küchenchefs waren da, «seine» Mitarbeiter Fetah und Pradhan, Herr Vogel, Frau Koller, Frau Lutz, seine beiden Brüder und Mentoren. Wir haben ihm eine Verdienst-Urkunde überreicht. «Die hänge ich auf», sagte er sofort.

Merci vielmals, Matthias – für alle tollen Begegnungen, für deine Fröhlichkeit und Offenheit, für die schönen gemeinsamen Jahre. Und von Herzen alles Gute.

Jürg Schoch

Hungerwoche ?

Jetzt ist er wieder ein bisschen zuversichtlicher. Aber noch vor ein paar Tagen sah die Sache für Bauleiter Marco Beugger vom Architekturbüro Markwalder zappendüster aus: Die für den Einbau der neuen Küchenlüftung zuständige Firma hatte 14 Tage Verspätung. Und das bei einer vorgesehenen Bauzeit von vier Wochen. Also machte er Druck. Schliesslich möchten wir alle in der ersten Woche nach den Ferien nicht wegen Bauarbeiten nur picknicken…

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(Links: Abwaschzeile mit Zu- und Abluftrohren an der Decke; Mitte: Steamer und Kipper; Rechts: Herzstück der Lüftung im Nebenraum; Stand am Freitag, 4.8.07, 17 Uhr)

Unserm Küchenchef Peter Ryser wird Beugger allerdings empfehlen, nicht wie vorgesehen am Montag, sondern erst am Dienstag der letzten Ferienwoche die Arbeit wieder aufzunehmen. «Die Baureinigung kriegen wir erst am Montag hin, und wenn er vorher kommt, trifft ihn der Schlag.» Und dies trotz neuem Steamer, neuem Herd, neuem Kippkessel, grösserem Bratkipper und neuer Abwaschmaschine. Hoffen wir, dass ab jetzt die Überraschungen ausbleiben. So ein Umbau ist ziemlich aufwändig und nervenaufreibend.