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Archiv für die Kategorie ‘Pausenplatz: Diskussion’

34 millionen…

18. April 2008 1 Kommentar

nun ist’s doch schon 34’560’000 sekunden her, dass es den gymiblog gibt! [oder so]
und ehrlich gesagt bin ich doch ein wenig erstaunt, dass er den abgang der 135.promotion überhaupt überlebt hat… aber ich sehe, die 137.promotion ist aktiv geworden und kommt ganz nach den bisherigen ungeraden promotionen, die halt doch ein wenig aktiver [oder auch revolutionärer angehaucht?!] sind als die geraden. [hüppi war 89te, oder?]

für alle, die am 16.märz noch bzw. schon am gymnasium waren: es gab da mal so einen artikel, zu dem ich mich jetzt, mehr als ein jahr später, doch noch äussern möchte:
joël hatte grundsätzlich recht mit seinem satz: ‘militär ist nun mal shit!‘. doch es ist nun mal so, dass der normale, männliche, schweizer bürger irgendwann in seinen jungen jahren für ca. 300 tage [am stück oder halt auch nicht] in den militärdienst muss…
ein paar tricks für die jungen männer am gymnasium:

  • nehmt es nicht zu ernst – und stellt eure gymnasiumzeit in den hintergrund: wer das zeugs hinterfragt und sich zu viele gedanken dazu macht muss weitermachen [ich weiss zwar nicht wie's ist, aber ich kann mir vorstellen dass es besch..... ist! 3 von meinen 4 wachtmeistern hatten die matur]
  • stellt ein gesuch für waffenlos – ihr könnt täglich mit 4150gr weniger herumlaufen, denn grundsätzlich ist dieses ding immer ‘auf mann’. und was auch gut ist: ein waffenloser soldat macht sicher nicht weiter!
  • werdet ‘abc abwehr soldat dekontamination’ – ihr wohnt einer offizierskaserne mit 2er-zimmern [normalerweise 10er- bis 20er-schläge] und esst im restaurant! – natürlich auf kosten des steuerzahlers!
  •   

    @thierry: das neue design sieht eindeutig besser aus als das alte!
    @137: ihr habt doch schon ne klassenpage?! der gymiblog gehört doch auch noch den anderen ;-)
    @all: schöne ferien allerseits!

      

    beat temperli, technischer assistent ACW, 135b

    Alles voll fett!

    14. April 2008 6 Kommentare

    michelin2.jpgAnlässlich des Besuches der Ausstellung „voll fett“ hatte ich das dringende Bedürfnis einen kleinen Bericht zu verfassen und meine Eindrücke zu schildern.

    Geführt wurden wir von einer fachkundigen Frau, die uns durch die Räumlichkeiten leitete und uns mit Informationen versorgte: Jeder darf sein wie er will, der BMI ist eine sehr umstrittene subjektive Einschätzung von Grösse und Gewicht, die Norm hat sich in den letzten paar hundert Jahren drastisch verändert.
    Alles durchaus wissenswert und dennoch bekam man(in diesem Fall zumindest ich) früh das Gefühl, all dies entweder in den Medien oder im Elternhaus bereits gehört oder gesehen zu haben.
    Einigen von uns fiel es kurz nach Beginn der Führung schwer, sich auf den eigentlich interessanten Inhalt zu konzentrieren, man wurde unruhig. Gelegentliches Gegrinse und Gekicher ging der Frau seltsamerweise so dermassen auf die Nerven, dass sie keinen anderen Weg sah, als die vermeintlichen „Störenfriede“ vor die Tür zu schicken.

    War das sinnvoll? Ich halte es für pädagogisch äusserst ungeschickt. Jeder, der auch nur den Funken eines erzieherischen Verständnisses hat, kann doch auf so eine Situation angemessen reagieren. Angemessen wäre in diesem Fall zu Beispiel gewesen, uns die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig in der doch interessanten Ausstellung umzuschauen, und sie bei Fragen und Unklarheiten zu konsultieren.
    Wenn man merkt, dass die Aufmerksamkeit schwindet, ist es doch nur sinnlos, stur seinem Skript zu folgen und ums Biegen und Brechen seinen Vortrag beenden zu wollen. Grade als Führerin für Kinder und Jugendliche müsste das doch eigentlich selbstverständlich sein.
    Alex Rockstroh (Promotion 139)

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    Väter aus den 50ern

    29. März 2008 1 Kommentar

    aelterepropertydefault.gifTom hat mit seinem Vater nach dessen Scheidung nicht mehr viel zu tun, Lisa konnte schon von Geburt an nie viel mit ihrem Daddy anfangen und der Heinrich bekommt zwar reichlich Kohle von seinem Erzeuger, dafür sieht er ihn höchstens zweimonatlich.

    Fragt sich der oder die kombinierende Leser/-in natürlich, was diese drei Jugendliche gemeinsam haben. Und die Antwort findet sich schnell: Allen gemeinsam ist eine etwas gestörte Vater-Kind-Beziehung.
    Dass Jugendliche in der Pubertät Probleme mit den Eltern verursachen (oder umgekehrt), erstaunt wohl wenige und erzeugt dementsprechend wenig Aha!-Effekte. Schliesslich bewegen sich viele Pubertierende dermassen weit weg von Logik und schaurig nah an Drogen und Grenzerfahrungen, dass man als Eltern seine Kinder in diesem Alter wohl am liebsten im Zimmer einsperren würde.
    Doch seit einiger Zeit fällt mir, den Freundeskreis betrachtend, auf: mit zunehmendem Erwachsenenalter wird‘s bei vielen Jugendlichen nicht besser. Viele sind von ihrem Vater enttäuscht, haben ihm gegenüber eine sehr distanzierte Haltung und wollen unter Umständen auch nichts von ihm wissen. Meistens geht diesen Fällen eine Scheidungs-Geschichte voraus, wo es nicht selten zu regelrechten Schlammschlachten gekommen ist.
    Mysteriös: viele dieser Väter wurden in den Fünfzigerjahren geboren, sind also heute so um die fünfzig. Und: die schwierigsten sind solche, welche sich nach (oder schon vor) der Scheidung voll und ganz ihrer Karriere widmeten, sich zeitbedingt nicht gross mit ihren Kindern beschäftigten, das grosse Geld rochen und nun in grossem Rahmen darin schwimmen.
    In den Fünfzigerjahren geboren? Waren das nicht die Zeiten, wo durch Technik alles auf einmal vermeintlich Machbar wurde, die Globalisierung seinen Lauf nahm und dem wirtschaftlichen Aufschwung kein Weltkrieg mehr im Weg stand? Die Wohlstandsgesellschaft, so steht‘s im Deutschbuch. Geld, Luxus und Erhabenheit bekamen einen anderen, höheren, Stellenwert, und es scheint fast so, als hätten zwischenmenschliche Beziehungen, Gefühle und der soziale Einsatz an Wert verloren. Hat die 50er-Generation versagt? Wurden ihnen falsche, oder zumindest schräge, materialbezogene Verhaltensweisen vermittelt? Oder hängt das gar nicht mit dem Geburtsjahr zusammen? Sind alle 50-jährigen Papis so?
    Wie in einem Artikel der NZZ am Sonntag erläutert wird, seien 50-jährige Väter oder Männer besonders unberechenbar, fast als würden sie eine zweite Pubertät durchstehen. So sagen sich viele: “Dieses Leben kann es ja nicht sein!”, lassen sich daraufhin (wenn nicht schon vorher passiert) von ihrer Frau scheiden, schnappen sich eine Frau aus dem Sektor 24 bis 34-jährig und beginnen ein neues Leben. Ohne Rücksicht auf Kinder und Frau. Denn gerade die Frau hätten, so NZZ am Sonntag, im Alter von 50 Jahren weit weniger “Wert auf dem Single-Markt”, der Mann könne sich durch unsere gesellschaftliche Regeln viel besser bei jüngeren Frauen profilieren. Dass dabei natürlich Geld eine nicht zu kleine Rolle spielt, sei hier nur am Rande erwähnt.

    Ob es an unserer Zeit liegt, dass viele (50-Jährige) Papis nicht wahnsinnig viel am – im klassischen Sinne – Familienleben beitragen oder ob es einfach in der Biologie des Mannes liegt: Ich weiss es nicht. Nur ein bisschen traurig ist die Sache schon. Vielleicht hatten Die Ärzte recht: Männer sind Schweine. Obwohl ich nicht sicher bin, ob ich das als Mann von mir geben darf…

    Thierry Seiler

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    Wenn Mathe zum Problem wird.

    28. Februar 2008 11 Kommentare

    numbers.jpgZugegeben, ich hege schon seit der ersten Primarklasse eine aktive und nicht all zu kleine Antipathie gegenüber der Mathematik, habe gegenüber Zahlen eine für Männer untypische, sehr traurige, hasserfüllte Beziehung und kann auch Finanzen schlecht managen. Zwölf Schuljahre im Kampf gegen Venn-Diagramme, Gleichungen, Funktionen – und als dann auch noch Zahlen und Buchstaben gemischt wurden, war das Ende meiner mathematikwissenschaftlichen Karriere langsam aber sicher in Sicht. Nicht, dass mich das in irgendeiner Weise gestört hätte, im Gegenteil. Nur, was ich in der Primarschule schon mit Tränen in den Augen sagte, gebe ich auch noch heute von mir: „Wieso, um Himmels willen, lernen wir das?!“
    Meinetwegen, in der Primarschule und der Sek mag das eine etwas unberechtigte Frage sein, aber in einem musischen Gymnasium gebe ich dieser einen immer wichtigeren Stellenwert. Wieso sollen wir Zahlenreihen erkennen? Was bringt mir im späteren Leben die Kenntnis von jeglichen Funktionen in einem Koordinatensystem? Um meinen Kindern (sofern ich welche haben werde) Angst einzujagen? „Jäh so, lug min Sohn, das isch e Logarithmusfunktion! Ou und da, e Asymptote!“ – der wird heulend davonrennen. Kommt noch hinzu, dass ich jegliche Arten von Funktionsberechnungen und Spezialfunktionen sowieso nach jeder Prüfung wieder vergesse – weil‘s mich schlicht und einfach keinen Blassen interessiert und nie mehr brauche. Airolo – Göschenen; links rein, rechts raus. Wenn ich später voraussichtlich in einem journalistischen, oder sicherlich einem nicht-mathematischen Beruf arbeite, werde ich die – ich sage mal – hohe Mathematik, welche wir im Gymnasium lernen, nie, aber wirklich nie mehr brauchen. Wieso kann in der Schweiz der Stundenplan nicht individuell angepasst werden? Die hohe wöchentliche Stundenanzahl kann meinetwegen bleiben, so würde ich Mathe, Physik und Chemie durch Klavierstunden, Geographie und Biologie ersetzen. Fächer, die in meinen Augen dem Allgemeinwissen nur gut tun würden; Klavier wollte ich neben Sax und Klarinette schon immer einmal lernen – nur habe ich dazu keine Zeit. Ganz Frech an der Sache: gerade Geographie und Biologie enden nach der dritten Klasse, nur Mathe bleibt weiterhin wie ein Ladenhüter im Stundenplan erhalten. Liebe Mathelehrer und Pädagogen, Sie sind herzlich zum Kontern eingeladen.
    Thierry Seiler, 137b
    Bild: google.ch – mountcope.wordpress.com

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    Ansprache zu den Maturarbeiten

    3. April 2007 2 Kommentare

    <>Vielen Dank, lieber Herr Schoch, für die heutige Ansprache zu der Vernissage unserer Maturarbeiten.

    <> In einem Punkt muss ich Ihnen aber widersprechen, er stösst bei mir auf grösstes Unverständnis: Die Aussage, dass der Arbeitsprozess der Arbeiten weder zähle noch beachtet werde und nur das endgültige Produkt, das am Schluss da stehe, von Bedeutung sei. Dieser Punkt muss Ihnen sehr wichtig sein, denn auch schon letztes Jahr, beim selben Anlass, äusserten Sie ihn! Soll diese Aussage auf die Drittklassler/innen so einschüchternd wirken, wie sie es im letzten Jahr auf mich tat? Spricht aus Ihren Worten die Angst, dass zu wenig hervorragende Arbeiten/Produkte entstehen? Oder wie genau begründen sie ihre Meinung? Die Begründung, dass auch im späteren Leben, bsp.weise an der Uni, die Sachen genau so laufen werden, genügt mir nicht. Denn irgendeinen Grund muss es ja haben, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt im Gymnasium sind, als Schüler, noch nicht als Studenten! Und so ist es doch richtig und soll es auch sein, wir werden schon noch früh genug drankommen!
    Meiner Meinung nach zeigt ein Arbeitsprozess genau auf, wie man gewachsen ist an der Arbeit. Er dokumentiert, wo man zu Erfolgen kam und wo man scheitern musste. Er zeigt, welche persönlichen Entwicklungen und Fortschritte entstehen konnten, und eigentlich geht es doch genau um die. Wir sollen doch in gutem Masse wachsen an unserer Arbeit, und nicht darauf trainiert werden, immer perfekte Leistungen zu liefern, egal was dahinter steckt! (Also so habe ich die MA überhaupt verstanden, ich hoffe, ich täusche mich nicht, denn sonst macht sie ja gar keinen Sinn mehr…)

    <> Oder müssen wir uns ( in so zartem Alter, wohlgemerkt:-) ) in dieser Weise schon der Leistungsgesellschaft anpassen?

    heisenberg: wo bleiben die manieren!?

    17. März 2007 Keine Kommentare

    hallo ihr lieben leute!

    wenn der heisenberg loslegt, dann muss er zuerst einmal sein lob für unser aller beat loswerden, ohne den es diesen blog ja gar nicht gäbe. (“hoch soll er leben”, etc.)

    zweitens – meine frau- und herrschaften – fände ich einen massvolleren umgang miteinander sehr sinnvoll. die anonymität eines pseudonyms hat so ihre tücken, selbst dann, wenn man das gefühl hat, dass eh alle wissen, wer denn da gerade seinen senf rauslässt. hundertpro weiss man’s eben doch nicht, wie das sonnenbrillen-beispiel ganz vorzüglich zeigt.

    also stempelt euch doch nicht so mirnichtsdirnichts als grobe und aggressiv draufgängerische blutige blog-neulinge ab, sondern versucht’s mal mit stil. ein bisschen wienerisches “ich-küsse-ihre-hand-madame”-flair könnte so einem blog sehr gut stehen.

    soviel zum ersten
    euer heisenberg

    (bibel-)spruch der woche?!

    11. März 2007 17 Kommentare

    braucht es den spruch der woche noch?

    ich persönlich finde nicht! oder hat es jemand gestört, dass er in der letzten woche bis am donnerstagmorgen gar nicht erst aufgetaucht ist?

    • da war zuerst der montag, an dem eine schülerin aus der 2b, die ihn zuerst vergessen hat. (selber schuld herr bossard, aber delegieren funktioniert nicht immer! – danke deborah für die gelungene vorstellung!)
    • am dienstag war der tagesanfang ebenfalls spannend, auch ohne spruch. lehrerunstimmigkeiten erheitern den schulalltag gewaltig… doch ehrlich gesagt könnte es sogar sein, dass frau derrer in ihrer rede bezug zum spruch genommen hat. mir ist es nicht aufgefallen.
    • am donnerstag stand dann der chef auf dem podest und labberte ihn runter. fand das irgendjemand spannend? – ich jedenfalls nicht wirklich.
    • am freitag wurde dann sogar auf den montag “verlinkt”, an dem laut h.r.volkart irgendjemand den vers vorgelesen hat. passen sie doch besser auf, herr volkart, da war gar niemand…

    schafft doch den wochenvers ab, denn wir haben gesehen, dass der tagesanfang auch ohne bibelspruch spannend sein kann!

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