“Ohni Sie isch s’Unterstrass leider nüm so bunt”

Wie auch für 140b, war für Peter Vogel gestern die letzte Biostunde – sicherlich ein spezieller Moment!
Um diese Lektion noch ausgiebig zu feiern, haben wir uns etwas spezielles ausgedacht: Leoni Altherr schrieb ein “Vogel-Lied” zur Melodie des “Zündhölzli” von Mani Matter. Weiter entstand in der Schulküche in den ersten beiden Stunden am Morgen die wohl grösste Schwarzwäldertorte… :)
Sie bestand aus mehr als einem Duzend Schichten und wurde natürlich passend dekoriert!

“[...] Und jetzt isches scho so wiit,
si isch fertig oisi Ziit.
Die letschti Stund isch cho
D’Summerferie stönd bevor.
Ville Dank für jedi Stund.
Hoffentlich blibed Sie gsund.
Ohni Sie isch s’Unterstrass leider nüm so bunt.”

- aus dem “Vogel-Lied” von Leoni Altherr

Einen guten Flug in den neuen Lebensabschnitt, Herr Vogel!


Chorwochenende in Einsiedeln

Am Wochenende des 20. und 21. März fand das diesjährige (bzw. erste) Chorwochenende statt. Schon kurz nach der Ankunft in Einsiedeln hörte man “nur” noch: “Gloooooria”, “Et in terra paaax, paaaax hominibus”, “Qui seeedes, qui seeedes a deeexteram patris” und “Deum de Deo, lumen de lumine, Deeeum veerum de Deeeo vero, genitum, non factus”…
Am Abend hatten wir Freizeit und durften am Einsiedler “Nightlife” teilnehmen.
In der nächsten Probe, am Sonntag Morgen, sangen wir die ganze Messe das erste Mal durch, was (für mich zumindest) sehr toll war.
Nun sind wir also auf dem besten Weg zum Chorkonzert in drei Wochen!

Hier einige Eindrücke:
(Noch einen herzlichen Dank an Hans-Ruedi Volkart für die Fotos)
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Eislaufzeit

Nach guGlatteis in Unterstrasstem Rutsch (hoffentlich!) ist Eislaufen jetzt sogar auf dem Pausenplatz von unterstrass.edu möglich. Hugo sei Dank. Hier die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Unterstrass. Es soll auch Absolventen des Gymnasiums Unterstrass gegeben haben, die Ähnliches versuchten…

Jürg Schoch

Wer ist neu? Was ist neu?

_dsc21912.jpgUnerbittlich und unaufhaltsam nähert sich das neue Schuljahr auch dem Gymi Unterstrass.

Zu Ihrer psychologischen Vorbereitung hier die Namen der Personen, denen Sie und wir von der kommenden Woche an (natürlich neben den Schüler/innen der Promotion 140 und einigen andern neuen bzw. neu-alten) im Hause begegnen werden:

Herr Wilfredo Acosta (Spanisch, Freifach)
Herr John Bennett (Englisch)
Herr Adderly Heredia (Praktikant Hausdienst)
Herr Alexander Fritschi (Klavier, Vikar für Andreas Gohl)
Frau Esther Köppel (Vikarin Sport Gymnasium bis Februar)
Frau Hatice Soysal (Reinigung, Hausdienst)
Frau Ella Stein (Mathematik & Informatik, Gymnasium)
Frau Imke Weber (Französisch, Gymnasium)

Freude haben werden Sie bestimmt an all den baulichen Neuerungen und Renovationen im und ums Haus. Wir liessen sanieren:

➢ … die Leitungen auf der Seite Rötelstrasse: damit keine Löcher von alten Kanalisationen unsern Gehweg untergraben…
➢ … die WC’s: Im Parterre gab’s neue Armaturen, im 1. bis 3. Stock haben wir die nun 40jährigen WC-Anlagen vollständig renoviert und zum Teil vergrössert.
➢ … die Storen der Unterrichtszimmer im 1. & 2. Stock: Sie wurden saniert und elektrifiziert.
➢ … das Treppenhaus und die Gänge: frisch gestrichen; Danke, wenn alle mithelfen, dass sie wieder 12 Jahre sauber aussehen!
➢ … die Fenster im Zwischengebäude
Schliesslich haben wir auch die Fenster im Treppenhaus durch noch feuerfestere ersetzt, wie es die Feuerpolizei uns vorschrieb und die alten Einzelpulte in den Zimmern 111 und 208 durch neue und schlankere ersetzt.

Ich danke den vielen Handwerker/innen, der Bauleitung vom Büro Markwalder, Frau Ursula Koller, Herrn Peter Ryser und insbesondere Herrn Hugo Schmid und seinen Mitarbeitenden für die Planung, die Flexibilität und den grossen Einsatz (bis hin zur Reinigung !…). Es war und ist bis Sonntag vor Schulstart noch eine staubreiche und nervenaufreibende Zeit!

Jürg Schoch

Alles Gute, This!

Der Weg ist ihm einfach zu anstrengend geworden. Von Bubikon im öffentlichen Verkehr, mit starker Brille, Stock und einigen Behinderungen nach Zürich zu fahren – Matthias «This» Widmer hat sich durchgerungen, die Mitarbeit in unserer Küchekuchenchefs.jpg zu beenden.

Fast zehn Jahre lang war er bei uns. Fröhlich, kommunikativ, freundlich. Hat in der Küche Karotten geschält, am Mittag die warmen Teller gereicht und ab und zu den Pöstler ins Sekretariat gespielt. Das war übrigens sein Traumberuf, der immer ein Traum blieb (siehe: http://www.this-priis.ch/this-priis/brieftraegertraum1.php).

In der Behindertenwerkstatt, vor zwölf Jahren, hatte es ihm regelrecht ausgehängt. Sein Bruder fragte bei uns an. Küchenchef Max Oswald (auf dem Bild links) sagte spontan zu und nahm ihn für einen, später zwei Tage in sein Küchenteam auf. Nachfolger Peter Ryser war angetan von der Idee, und so konnte Matthias am Montag und Dienstag seinen Kollegen jeweils verkünden: «Ich gang uf Züri, ich han en Job.» Es war für uns wunderbar, ihn da zu haben. Für seine Familie war es der Anstoss dazu, nun regelmässig einen Preis auszuschreiben für Betriebe, die Behinderte in ihren Arbeitsprozess integrieren (www.this-priis.ch).

Jetzt will This es etwas ruhiger nehmen. Ein halbes Jahr hat er es sich reiflich überlegt. Aber es wurde für ihn immer klarer, dass die Reiserei für ihn zu anstrengend ist. Heute haben wir ihn bei Kaffee und Kuchen offiziell verabschiedet. «Seine» Küchenchefs waren da, «seine» Mitarbeiter Fetah und Pradhan, Herr Vogel, Frau Koller, Frau Lutz, seine beiden Brüder und Mentoren. Wir haben ihm eine Verdienst-Urkunde überreicht. «Die hänge ich auf», sagte er sofort.

Merci vielmals, Matthias – für alle tollen Begegnungen, für deine Fröhlichkeit und Offenheit, für die schönen gemeinsamen Jahre. Und von Herzen alles Gute.

Jürg Schoch

Hungerwoche ?

Jetzt ist er wieder ein bisschen zuversichtlicher. Aber noch vor ein paar Tagen sah die Sache für Bauleiter Marco Beugger vom Architekturbüro Markwalder zappendüster aus: Die für den Einbau der neuen Küchenlüftung zuständige Firma hatte 14 Tage Verspätung. Und das bei einer vorgesehenen Bauzeit von vier Wochen. Also machte er Druck. Schliesslich möchten wir alle in der ersten Woche nach den Ferien nicht wegen Bauarbeiten nur picknicken…

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(Links: Abwaschzeile mit Zu- und Abluftrohren an der Decke; Mitte: Steamer und Kipper; Rechts: Herzstück der Lüftung im Nebenraum; Stand am Freitag, 4.8.07, 17 Uhr)

Unserm Küchenchef Peter Ryser wird Beugger allerdings empfehlen, nicht wie vorgesehen am Montag, sondern erst am Dienstag der letzten Ferienwoche die Arbeit wieder aufzunehmen. «Die Baureinigung kriegen wir erst am Montag hin, und wenn er vorher kommt, trifft ihn der Schlag.» Und dies trotz neuem Steamer, neuem Herd, neuem Kippkessel, grösserem Bratkipper und neuer Abwaschmaschine. Hoffen wir, dass ab jetzt die Überraschungen ausbleiben. So ein Umbau ist ziemlich aufwändig und nervenaufreibend.

Herzlichen Glückwunsch: es ist ein A und B.

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Die Promotion 139 ist geboren! Mit zwei Klassen, inklusive Jungs in beiden Abteilungen, werden sie das 139. Jahr Gymnasium Unterstrass einläuten.
Wie diese jungen Menschen aussehen und was sie für Hobbies haben, wird sich in nächster Zeit zeigen: auf fit-fuer-unterstrass.net.

Zumindest die Fotos sind dort jetzt schon zu betrachten.
Hoffentlich haben die neuen Schüler bis in den August laufen gelernt. Weil dann gilt’s ernst: die Sek-Idylle ist dann vorbei… ;)