Preis der Paul-Schiller-Stiftung an Werner Kramer (78. Pr.)

Die Paul-Schiller-Stiftung würdigt Prof. Dr. Werner Kramer für sein gesamtes Wirken für Schutz und Stärkung der Minderheiten in unserem Land. Sie verleiht ihm am Samstag, 24. Mai 2008, um 15.00 Uhr im Stadthaus Zürich ihren vierten Anerkennungspreis. Stadtpräsident Dr. Elmar Ledergerber wird begrüssen, Dr. Erwin Koller die Laudatio halten.
Prof. Kramer war ein Schüler der 78. Promotion und Direktor von Unterstrass in den Jahren 1962-1984. Wir freuen uns über die Anerkennung, die ihm zuteil wird.
Hans-Martin Hüppi

Das ist noch Rap!

blumentopf080207.jpgZur Zeit macht der Hip-Hop eine schwere Zeit durch. Die Vorurteile gegenüber den Hip-Hopfans steigen, sie werden für vieles verantwortlich gemacht – oft nicht zu Unrecht. Doch diese jungen Menschen haben meist alle ein ganz anderes Problem, als dass sie die “falsche” Musik hören. Die sozialen Probleme beginnen mit der Erziehung, der Situation zu Hause etc.
Wir als Gymischüler sollten das ja eigentlich wissen… Um zu zeigen dass es nicht nur DEN schlechten Hip-Hop (oft aus den USA) gibt, hier ein Liedtext von Blumentopf aus München, der mich von Anfang an fasziniert hatte und ich ein wenig überarbeitet habe damit er lesbar ist:

hier anhören… (Rechtsklick und “in neuem Fenster öffnen” zum Mitlesen)

Sehr geehrter Mr. Bush ich kann nicht länger schweigen, ich muss ihnen jetzt in diesen schwierigen Zeiten schreiben.
Denn ich muss ihnen beweisen, dass es noch Alteuropäer gibt, die noch solidarischer zu ihnen halten als Tony Blair.
Die keine Show abziehen, wie Michael Moore bei der Oscarverleihung. Denen als Botschaft an sie einfach nur ne Postkarte reicht. Denn ich will ihnen nicht die Füße küssen wie Angela Merkel; alles was ich will, ist sie in ihrem Handeln bestärken.
Denn diesseits des Atlantiks halten sie fast alle für krank und unsere Völkerrechtler wollen sie auf der Anklagebank.
Doch die Wahrheit ist, und sie Mr. Bush haben das erkannt, woran’s uns Europäern offensichtlich mangelt das ist Dank.
Denn die Politiker haben kein Respekt mehr vor ihnen, die Presse und die Zeitungen schreiben nur schlecht über sie,
alle lästern über sie, aber damit ist jetzt Schluss! Denn hier steh ich nun und sag es ihnen: “Danke Mr. Bush!”

Refrain:
You can fool some People sometimes, but you can’t fool all the people all the times

Danke Bush…
…dass sie mit ihrem Kreuzzug gegen das Böse kämpfen, denn obwohl ich vielleicht kein besonders religiöser Mensch bin,
weiß ich, sollte es so was geben wie das jüngste Gericht, haben sie viel getan für so einen armen Sünder wie mich.
Denn dass ich endlich voll auf einer Linie bin mit dem Papst, verdank ich einzig und allein dem Kriegsbeginn im Irak,
Danke Bush…
…denn ich hätt’ auch nie zu glauben gewagt, dass ich einer Meinung sein kann mit dem was Gauweiler sagt. Und ich bin nicht allein Herr Bush! Ganz Deutschland ist dankbar, denn wären sie nicht so aggressiv, hätten wir Stoiber als Kanzler! Und wenn’s eine Frage gibt in der sogar Herr Schröder konsequent bleibt, ist das nur eins ihrer vielen Verdienste an der Menschheit.
Danke Mr. Bush…
Wir brauchen mehr Männer wie sie, die sich noch aktiv engagieren für die Demokratie. Sie sind der größte Bush denn niemand anderem kann es gelingen, so viele Menschen für den Frieden auf die Straße zu bringen.
Danke Bush…
Dafür das man wie ich als feiger Pazifist Mal wieder stolz sein kann, dass man Kriegsdienstverweigerer ist.
Und es ist ihr Verdienst, dass sich Völker versöhnen mit Deutschland denn keiner tut mehr als sie für die deutsch-französische Freundschaft
Danke Bush…
…endlich bekommen wir hier eine Ahnung von dem, wofür die Armee- Jacken und die Camouflage – Hosen stehen.
Und es tut gut die Jugendlichen auf der Straße zu sehen und festzustellen, dass die nicht nur auf die Loveparade gehen.
Danke Bush…weil es an niemand anders liegt, als an dir, dass die sich alle plötzlich so für Politik interessieren.
Danke Bush…denn jetzt wird endlich öffentlich diskutiert, was sonst im Sicherheitsrat hinter den Kulissen passiert.
Jetzt wissen wir, dass es dort üblich ist sich Stimmen zu kaufen und dass die Welt nicht mehr bereit ist ihre Lügen zu glauben.
Danke für die Show Herr Bush, weil wir sonst selten dabei sind, wenn Rumsfeld mit vom CIA gefälschten Beweisen auftritt .
Danke Mr. Bush, für ihre bestechende Logik, mit der es heißt, der Irak sei so schrecklich bedrohlich, dass man ihn angreifen muss, was wiederum kein Problem ist, weil er militärisch so schwach ist, dass man ihn leicht erledigt.
Danke Bush…endlich wissen wir was los ist am Golf! Dass man dort jahrelang UN – Resolutionen nicht befolgt, danke dass wir jetzt wissen, dass das schon reicht für einen Krieg, obwohl in Israel seit 30 Jahren das Gleiche geschieht.
Danke Bush, schließlich hätte sonst ja keiner erfahren, wie offensichtlich da gemessen wird mit zweierlei Maß.
Und dort haben sie auch sicherlich gelernt als cleverer Mensch, wie effektiv man mit Waffengewalt den Terror bekämpft!
Danke Mr. Bush, ihre Strategen sollten sich schämen, bei soviel Dummheit von intelligenten Bomben zu reden!
Auch wenn sie tausend mal sagen, keine davon ging daneben-es wird niemals so was wie intelligente Bomben geben.

Danke Bush, sag nicht nur ich, weil auch Bin Laden gefällt, wie sie den Hass auf sich schüren in der arabischen Welt
und Extremisten von Pakistan bis nach Saudi Arabien müssen ihnen dankbar sein auf einmal soviel Auftrieb zu haben.
Vielen Dank Herr Bush, denn sie bringen Menschen den Krieg und da geht’s nicht um Macht und Öl sondern um Demokratie.
Und obwohl Gore behauptet von den Demokraten zu sein, sind sie es, der deshalb die Welt von einem Diktator befreit.
Was als leuchtendes Beispiel für alle Länder gedacht ist, damit man nirgends den Willen des Volkes noch länger missachtet.
Meinen Respekt Herr Bush, weil’s mutiger nun wirklich nicht geht, denn sie sind selbst nicht von der Mehrheit ihrer Bürger gewählt!
Fuck you Bush!

Wers bis hier runter schafft, muss nun klug sein;)

Bedenkliche Grüsse
Chrigi Bloggi

Übrigens: Blumentopf bietet nicht nur bei diesem Track usgezeichnete Lyrics, auch sonst hat diese deutsche HipHop-Band aus München einiges drauf. Mehr erfährst du unter http://www.lastfm.de/music/Blumentopf

Sarah Vaughan, eine Jazzlegende

sara-vaughan.jpgDie Jazzsängerin Sarah Vaughan, auch „Sassy“ oder „the divine one“ genannt, begann wie viele Sänger ihrer Art in der Kirche zu singen. Im Laufe ihres Lebens war sie bei den Labels Musickraft, Columbia, Mercury Records, Roulette, Mainstream Records und Pablo Records unter Vertrag und brachte im Ganzen 42 Platten heraus. Dazu verdiente sie sich einen Stern auf dem „ Hollywood Walk of Fame“, einen „ Emmy Award“ für „ Individual Achievement- Special Class“ und einen Grammy Award für „Best jazz vocal performance, female“.

Geboren wurde Sarah Vaughan 1924 in Newark, New Jersey. Sie wuchs in einer sehr religiösen Familie auf, begann so schon mit sieben Jahren in der Kirche Klavier zu spielen und gelegentlich im Chor zu singen. Schon früh besuchte sie die Jazz-Clubs ihrer Stadt und trat in ihren Teenagerjahren auch (illegal) dort auf.
Mit 18 Jahren nahm ihre Karriere im Jahre 1943 den Anfang, als sie im Harlem’s Apollo Theatre einen Preis gewann. Das Geld betrug nur 10 amerikanische Dollar, doch der Preis beinhaltete auch einen Auftritt als Opening für Ella Fitzgerald, welche schon damals sehr bekannt war.
Noch im gleichen Jahr wurde sie im selben Club von dem Pianisten Earls Hines entdeckt, der damals eine Band mit dem Sänger Billy Eckstine hatte. Sie begann in dieser Band auf Tourneen Klavier zu spielen, später sang sie hauptsächlich. Nur ein Jahr später verliess sie die Band um eine Solo-Karriere zu starten.
In den Jahren 1945-48 begann sie ihre ersten Lieder aufzunehmen und lernte George Treadwell kennen. Dieser wurde ihr Manager und Liebhaber gleichzeitig, wie es noch viele nach ihm tun würden.
Später wechselte sie zu Columbia Records, mit denen sie ihre ersten grossen Tourneen, mitunter auch nach Europa unternahm. Doch Columbia Records wollte von ihr kommerziell viel abgewinnen, was der Sängerin nicht passte.
In den 50ern, nun bei Mercury Records, tourte Sarah Vaughan einmal mehr um die ganze Welt herum und bekam so die Chance, mit Musikern wie Billie Holiday, Charlie Parker und Count Basie aufzutreten. Während ihre Kariere einen starken Aufschwung erfuhr, lief es im Privaten weniger gut: 1958 liess sie sich von Ehemann und Manager Treadwell scheiden. Doch noch im gleichen Jahr lernte sie Clyde Atkins kennen und machte nun diesen zu ihrem Manager, sie zogen in New Jersey zusammen.
Da Sarah Vaughan gesundheitsbedingt keine biologischen Kinder haben konnte, adoptierte sie im Jahr das Mädchen Debra Lois. Doch die Ehe lief nicht besonders gut und so liess sie sich nur zwei Jahre nach der Adoption einer gemeinsamen Tochter auch von Atkins scheiden.
Für den Rest der 60er wurde Clyde Golden ihr Lover und Manager. Die Dekade entwickelte sich als schwierig für die Sängerin, da viele neue Musikstile entstanden und Jazz im klassischen Sinne an Popularität verlor. Zuerst wurde ihr der Vertrag bei Roulette gekündigt, da die Plattenfirma in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckte. So wechselte sie zurück zu Mercury Records, doch auch dort wurde ihr der Vertrag 1967 gekündigt. 1969 beendete sie ihre professionelle und persönliche Beziehung zu Golden und zog nach L.A.
In den 70er erlebte Sarah Vaughans Karriere dann einen erneuten Aufschwung, als sie bei Mainstream Records und Pablo Records begann mit Symphonieorchestern zu singen. Ihren dritten Ehemann, Waymond Reed heiratete sie 1978, liess sich aber auch von diesem nur drei Jahre später scheiden.
Erst nachdem noch mal eine Dekade vergangen war, begann sie für ihre Musik Auszeichnungen zu bekommen. In den 80ern konzentrierte sich die Sängerin hauptsächlich auf die Tourneen und machte nicht mehr so viele Aufnahmen. 1989 begann sich ihr gesundheitlicher Zustand zu verschlechtern. Sarah Vaughan hatte ihr Leben lang geraucht und so wurde sie mit Lungenkrebs diagnostiziert. Sie starb am 03.04.1990, als sie sich gerade einen Film anschaute, in dem ihre Tochter mitspielte.

Sarah Vaughan sah sich selbst nicht als eine Jazz Sängerin, sondern einfach als eine, welche alles sang, was ihr gefiel. Ihr Charakter zeigte zwei Seiten: Einerseits eine scheue Frau, die an unglaublicher Bühnenangst litt, andererseits aber auch als eine, welche das Nachtleben und den Alkohol in vollen Zügen genoss und wusste, wie man feierte.
Ihre aussergewöhnliche Stimme und die geradezu perfekte Phrasierung der Balladen machen ihre Musik auf jeden Fall hörenswert, dazu kommt, dass Sarah Vaughan fast immer eine sehr gute Band hinter sich hatte, wodurch auch das Instrumentale stimmt.
Eleanor Hasler

Jetzt reinhören:
Weitere Infos: http://www.last.fm/music/Sarah+Vaughan
Lust auf mehr? Riesiges Angebot im iTunes Store.

spontaniker vor-kochen

chef-koch

ja, ich habs mir lange überlegt, ob ich den blog hier auch für meine persönlichen interesse missbrauchen soll… jetzt mach ich es einfach.

ich bin nämlich auf der suche nach einer qualifizierten person, welche in der woche vom 21. – 28.juli bereit ist, in ein pfadilager im kanton graubünden zu kommen. und das noch als mitglied eines dreiköpfigen koch-teams!

I know, its hard work, aber ein bischen kochen, ein bischen hängen, ein bischen braun werden und ein bischen beim programm mithelfen. ich bin dort der chef, falls euch das die angst nimmt.

also am besten einfach schnell melden, als antwort auf diesen eintrag. wer genug gut ausschaut, der wird gerade genommen!

achja, wir sind in der natur, sprich am zelten, fernab von westeuropäischer höflichkeit und notendruck. aber massieren können wir uns ja trotzdem mit PET-flaschen…

Porrentruy – «Sie haben etwas verpasst»

Kurz vor den Frühlingsferien fuhr das «Fähnlein der fünf Aufrechten» nach Porrentruy, um sich über die gross angekündigte Eigenproduktion «Fairy Queen» des Lycée Cantonale schlau zu machen.Was wir gesehen und gehört haben -so meint der Schreiber- übertraf alle Erwartungen:

Musik, Geang, Theater, Tanz, Bühnenbild, Gesamtkonzept, Oper, Show….alles auf höchstem Niveau. Chor verbunden mit schlauer Choreographie und eine ungeheure Präsenz aller Beteiligten mussten zu einem beglückenden Erlebnis für das Publikum werden.

Die Erfolgsfaktoren waren folgende:

  • Zusammenarbeit von professionellen Sängern, Musikern, Tänzer mit  Schülerinnen und Lehrpersonen.
  •  Regie, Choreographie, Bühnenbild und musikalische Leitung liegen ebenfalls inprofessionellen Händen.
  • Der Chor ist freiwillig. Die  Chorleute mussten die Frühlingsferien opfern und vierzehn Tage lang jeden Tag proben.
  • Es gibt ein Schwerpunktfach Theater, in welchem die Szenen (z.b. Handwerkerszene aus Midsummer Night’s Dream- von Schülerinnen fantastisch gespielt) erarbeitet und ausgefeilt werden.
  • Ein optimaler Raum (ehemalige Jesuitenkirche, die zur Schule gehört), in dem gespielt werden kann.
  • Ein Gesamtkonzept, das von allen getragen wird.
  • Ein Budget von über Fr. 300’000.-
  • Nicht nur eine Schule sondern eine ganze Region, die hinter so einem Grossprojekt steht.

Wie gesagt- atemlos, eindrucksvoll, schlau, erotisch und gekonnt das Ganze-

Das nächste Mal müssen Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, unbedingt mitkommen; denn Sie haben etwas verpasst.

Ein Blick auf die Bühne. Bitte auf Link klicken.

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Tipps für chinesische Schüler/innen

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Unsere Französischlehrerin Monique Karrer berichtet in ihrem gestrigen Newsletter von den neuesten Erfahrungen im chinesischen Bildungswesen:

«Ich hoffe, dass auch bei euch das neue Quartal gut angefangen hat, und dass ihr alle den Mai geniessen koennt.

Darf ich euch noch diesen Tipp weitergeben, den die Englisch-Schulbuchautoren den chinesischen SchuelerInnen geben?
“Teachers in foreign countries, and also teachers coming to China, often tell jokes and have fun in the classroom. Some Asian students get confused and think that the teacher is perhaps not a very good teacher. However, foreign teachers do such things to keep the classroom lively. They believe that students learn better and more in a classroom environment that is lively and cheerful.”
Da die SchuelerInnen nicht verwoehnt sind, bringe auch ich es problemlos fertig, sie zum Lachen zu bringen, und wenn es nur damit ist, dass ich ihnen meine Chinesischkenntnisse vorfuehre …»

Ganz offensichtlich sind auch methodisch-didaktische Axiome kulturell geprägt. Gleiches gilt natürlich für die Architektur, wie das wunderschöne Bild von Pingyao (UNESCO-Weltkulturerbe) zeigt.

Jürg Schoch

Ostern in China

pictures-beijing-xinzhou-march-07-025.jpg«Geniesst das Osterwochenende, in China sind die Arbeitszeiten etwas anders», schreibt Monique Karrer zur obigen Foto. Seit ein paar Monaten macht unsere Französischlehrerin ja als Spachlehrerin tief im Innern Chinas eine ganz spezielle Erfahrung. Klassen von 60 Schülerinnen und Schülern, Arbeitstage bis tief in die Nacht hinein.

Ich vermute, sie freut sich schon auch ein bisschen auf die Heimkehr im Sommer, schreibt sie doch im heute angekommenen Mail unter anderem:

« An der Schule haben Schueler und Lehrer ein Wochenende im Monat frei, sonst wird an 7 Tagen in der Woche unterrichtet, an den Sonntagen werden die woechentlichen Pruefungen abgehalten ( ich bin sehr privilegiert, dass ich nur meine Stunden halten und keine Korrekturarbeiten leisten muss). Der Alltag beginnt mit Fruehsport um 6 Uhr und endet erst um 22 Uhr nach von den Lehrern ueberwachtem Selbststudium.»

Wen wundert es bei solcher Arbeitsdisziplin, so geht es mir durch den Kopf, dass Chinas Wirtschaft zu den am kräftigsten wachsenden der Welt gehört.

Anderseits bin ich nicht unglücklich über unseren Rhythmus des 6-Tage-Arbeiten-und-einen-Tag-sollst-du-ruhn. Und ab und zu ein Feiertag ist auch keine schlechte Errungenschaft unserer christlich-abendländischen Kultur. Schöne Ostern !

Das Requiem – ausserordentlich gross?

Rosen des Requiems

Es war genial. Alle drei Konzerte haben mir sehr gut gefallen. Von Herrn Volkart vernahm ich, dass nur schon in Winterthur eine Kollekte zusammengekommen ist, die alle Rekorde schlägt. Sage und schreibe 7200.– Franken haben die Konzertbesucher ins Körbchen gelegt. Wie viel hat es wohl in Zürich gegeben?

Das Requiem – ausserordentlich gross? Um auf meinen Titel zurückzukommen, möchte ich sagen, dass es schon zeitaufwändig war. Wen aber hat das schon gestört? Musik statt Mathe und Franz an einem Nachmittag, da sagt doch niemand nein. Ich fand es hervorragend und hoffe insgeheim, dass wir auch in den nächsten Jahren uns an ein solches Meisterwerk wagen. Denn wie man ja gesehen hat, funktioniert es und es macht doch allen einen Riesenspass, wenn man im Grossmünster eine Standing Ovation von nahezu 100 Leuten erhält.

Nun ja, es ist vorbei, es war toll und ich hoffe, ihr habt es auch so empfunden.
Patrik Hug

“Ich als Winterthurer freue mich…”

Heiss diskutiert wird momentan der Zweck der Schochen Rede vor dem Konzert in Winterthur. Einerseits ist es schön, wenn das Publikum begrüsst und die Leistung der “Jugentlichen” im Chor gewürdigt wird. Andererseits ist es gerade Zufall, dass nächstens Kantonsratswahlen sind und wer auf dem 3. Platz der Winterthurer EVP-Liste steht? Natürlich! Unser Jürg Schoch. Könnte es also sein, dass die Konzertrede noch einen wahltaktischen Hintergrund hat?
Und wenn schon! Redner Schoch hat ja nicht einmal seinen Namen erwähnt, geschweige denn seine Partei noch seinen Listenplatz in den Mund genommen. Darum: Die Begrüssung mag für die wie einen schön viel gehörtes Schochlob gewesen sein. Für die Zuschauer, die nicht jeden Tag einen Tagesanfang erdulden müssen war die Rede sicher eine Abwechslung zu den letztjährigen Konzerten.